TSV RSK verliert in Plattenhardt

Plattenhardt (red) - Die Landesliga-Fußballer des TSV RSK Esslingen unterlagen gestern Abend zum Saisonauftakt bei der TSVgg Plattenhardt mit 3:6 (3:2). Zunächst geriet die Mannschaft von der Katharinenlinde in Rückstand. Erst traf Ruben Kendel (7. Minute), ehe Dennis Kroer zum 2:0 für Plattenhardt erhöhte (9.). Esslingen glich durch zwei Foulelfmeter, verwandelt von Ranko Malbasic, aus (22./23), nachdem Andreas Wittich im TSV-Strafraum zwei Mal zu Fall gebracht wurde. Vor der Pause erhöhte Wittich selbts zum 3:2 (39.). Nach dem Seitenwechsel erzielte Kroer den Ausgleich (62.) und Pietro Salvaggio brachte Plattenhardt erneut in Führung (64.). Christian Mayer und Gianpiero Lapeschi trafen zum 6:3-Endstand (83./84.). „Wir waren nicht eng genug an den Gegenspielern dran“, ärgerte sich RSK-Trainer Michael Lattacher.

Tore: Malbasic (22./23.), Wittich (39.)

Aufstellung: Krenz- Seiffer, Römer, C. Gauss, Russ - Pradler, Börngen (60. Wager), Häfele, Malbasic - Gajic (70. Hirsch), Wittich

Quelle: EZ-Online.de


TSV RSK holt ersten Punkt in der neuen Spielzeit

TSV RSK Esslingen-  1.FC Donzdorf   1:1 (0:1)

Esslingen (HH)-  Nach der bitteren 3:6 Pleite im ersten Spiel in Plattenhardt, zeigte der TSV RSK im ersten Heimspiel der neuen Landesligasaison eine ansprechende Leistung, und kam nach einem erneut frühen Rückstand zu einem verdienten Unentschieden gegen den ambitionierten 1.FC Donzdorf

Der TSV RSK Esslingen war nach der Auftaktpleite der vorigen Woche in Plattenhardt auf Wiedergutmachung aus. Motiviert ging man ins Spiel, und wollte nach den zwei frühen Gegentoren letzte Woche, vor allem die Anfangsphase schadlos überstehen. Doch bereits nach 10 Minuten waren die guten Vorsätze über den Haufen geworfen. Nach einem unübersichtlichen Gestochere im Strafraum der Esslinger, schoss ein Stürmer der Donzdorfer den Ball Dragan Gajic aus einem halben Meter gegen den angelegten Arm.  Zur Verwunderung aller Zuschauer und vor allem der Esslinger Mannschaft zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Der Donzdorfer verwandelte den Strafstoß sicher und unhaltbar für Torhüter Basti Krenz. Die junge Mannschaft von der Katharinenlinde ließ sich jedoch durch diesen erneuten frühen Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen. Geduldig wurde weiter gespielt und auf Chancen gewartet. Die Gastgeber versuchten immer wieder mit langen Bällen die Gästeabwehr in Verlegenheit zu bringen. Doch die Abwehrspieler der Donzdorfer konnten die langen Bälle durch ihren klaren Größenvorteil  meistens klären. Auch bei den anschließenden zweiten Bällen waren die Gäste meist schneller am Ball, und konnten sich ein leichtes Übergewicht im Mittelfeld erarbeiten.  Dennoch gelang es den Hausherren gegen Ende der ersten Halbzeit den Kampf anzunehmen und es wurden auch immer mehr Zweikämpfe gewonnen. Dadurch resultierten einige Torchancen. Zunächst scheiterte Tobias Gauß mit einem Schuss aus 10 Metern am Donzdorfer Torwart und lupfte den Ball kurz vor der Halbzeit knapp über das Donzdorfer- Gehäuse.  Vor allem wenn es die Esslinger schafften, durch kurze Pässe und Kombination durchs Mittelfeld zu kommen, hatten die Donzdorfer Probleme im Abwehrverhalten. Dragan Gajic, und Ranko Malbasic versuchten sich mit Distanzschüssen die aber knapp am Gehäuse der Gäste vorbeistrichen. Auch die unzähligen Standards brachten keine größere Gefahr. So ging es mit einem 0:1 Rückstand in die Pause.

Die Esslinger kamen schwungvoll aus der Kabine. Die Zuschauer auf der Katharinenlinde spürten, dass die Mannschaft gewillt war die Partie zu drehen und an ihre Chance glaubte. Im Mittelfeld wurden immer mehr Zweikämpfe gewonnen und auch die Abwehr stand sicher und ließ zunächst keinerlei Chancen der  Donzdorfer zu. Immer wieder wurden die schnellen Stürmer Andy Wittich und Tobias Gauß mit langen Pässen in die Tiefe gut in Szene gesetzt. Doch der gut mitspielende Torspieler der Donzdorfer vereitelte die Chancen. In der 54. Minute wurden die Esslinger dann für ihre Bemühungen belohnt. Nach einem schönen Zuspiel von Hannes Häfele in die Schnittstelle der aufgerückten Gäste-Abwehr, lief Tobias Gauß auf das Tor der Donzdorfer zu, legte sich den Ball erst noch etwas zu weit vor, schoss den Ball aber dann am Torwart und an zwei auf der Linie stehenden Spieler aus Donzdorf ins Tor zum viel umjubelten Ausgleichstreffer. Die Gäste aus Donzdorf zeigten sich nach dem Ausgleich etwas beeindruckt. Es schien als seien die Hausherren nun in der Lage auch noch den Führungstreffer zu erzielen. Immer wieder gelang es über die Außen gefährliche Angriffe vorzutragen. Es fehlte jedoch die letzte Entschlossenheit vor dem Tor. In der 66. Minute strich ein direkter Freistoß von Mario Russ knapp am langen Eck vorbei und ein Schuss von Neuzugang Andy Wittich konnte kurz darauf von einem Abwehrspieler gerade noch geblockt werden. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Der Ball zappelte dann sogar noch zweimal im Netz der Gastgeber. Doch die Treffer wurden aufgrund von Abseits und vorangegangenem Foulspiel  nicht anerkannt.

So blieb es am Ende beim 1:1 Unentschieden und der Erkenntnis, dass die junge Esslinger Mannschaft auch mit Aufstiegsfavoriten mithalten kann. Mit etwas mehr Durchschlagskraft vor dem Tor und aufgrund des zweifelhaften Elfmeters, wäre ein Sieg gegen Donzdorf durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen.

Am kommenden Sonntag wird der Aufsteiger TSV Weilheim auf der Katharinenlinde zu Gast sein. Die Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel  erwartet ein kampfstarker und spielerisch guter Gegner. Nur dann, wenn die Esslinger den gleichen kämpferischen Einsatz und Siegeswillen an den Tag legen, können die Punkte auf dem Berg behalten werden.

Tore: 0:1 (10.), 1:1 Tobias Gauß (54.)

Aufstellung: Krenz- Russ, Römer, Wager, C.Gauß- Börngen, Häfele, Malbasic (81. S.Böhm),Gajic- Wittich, T.Gauß

TSV RSK Esslingen mit magerer Nullnummer gegen den TSV Weilheim

TSV RSK Esslingen - TSV Weilheim  0:0 (0:0)

Esslingen (HH)- Im zweiten Heimspiel der Saison, kam der TSV RSK gegen den Aufsteiger aus Weilheim nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. In einer schwachen Landesligapartie hatten die Gastgeber am Ende des Spiels sogar noch Glück, dass sie wenigstens einen Punkt einfahren konnten.

Nach dem Achtungserfolg von letzter Woche gegen den Aufstiegsfavoriten aus Donzdorf und einer intensiven Trainingswoche, ging die Mannschaft vom Berg mit breiter Brust in die Begegnung gegen den noch sieglosen Landesliga-Neuling. Doch es entwickelte sich für den neutralen Zuschauer ein unansehnliches Spiel. Beide Mannschaften agierten von Anfang an mit langen Bällen in die Spitze. Auf Seiten der Weilheimer hatten die beiden Innenverteidiger jedoch wenige Probleme die hohen Bälle abzuwehren. Auch die Esslinger Hintermannschaft stand kompakt. Claudio Römer und Philipp Wager gewannen ebenfalls nahezu jedes Kopfballduell. So sah das Spiel lange Zeit nach allem aus, außer nach Fußball. Nach 11 Minuten fasste sich Till Augner auf Seiten der Gastgeber ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Der Weilheimer Torhüter konnte den Schuss erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld weitgehend, wobei es durchaus die Gäste waren, die wenigstens über Strecken versuchten, mit Kurzpasspiel zum Erfolg zu kommen. Nach einer halben Stunde klärte Basti Krenz einen Schuss eines Angreifers aus Weilheim mit einer guten Parade zur Ecke. 5 Minuten später landete der Ball nach einem schnell vorgetragenen Angriff über rechts, auf dem Tornetz der Esslinger. Man merkte beiden Mannschaften an, dass sie gewillt waren, in der Defensive gut zu stehen und dem Gegner möglichst wenig Torchancen zu gewähren. Die Zuschauer auf der Katharinenlinde hatten daher einen wenig unterhaltsamen Nachmittag. Kurz vor der Pause kamen die Jungs aus Esslingen dann doch noch zu zwei guten Tormöglichkeiten. Zunächst strich ein Freistoß von Till Augner aus 25 Metern knapp über das Tor, und anschließend schoss Max Pradler knapp links am Tor vorbei, nachdem er sich geschickt um den groß gewachsenen Innenverteidiger herum drehte. Letztendlich ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Kabine.

Nach der Pause änderte sich wenig. Außer Kampf war auf beiden Seiten nicht viel zu sehen. Nach 60 Minuten hatte Weilheim eine gute Möglichkeit nach einer Ecke, doch der Kopfball verfehlte das Ziel knapp. Beim TSV RSK lief dagegen an diesem Sonntag so gut wie gar nichts zusammen. Sie ließen zwar wenig zu, doch die Offensivleistung war einfach zu schwach. Die Laufbereitschaft war nicht ausreichend und die Ideen fehlten. Doch manchmal reicht eine Chance um vielleicht doch noch das entscheidende Tor zu machen. Auf Weilheimer Seite vergab ein Stürmer eine riesen Möglichkeit, indem er völlig freistehend vor Torhüter Basti Krenz den Ball quer ins Niemandsland legte, anstatt selbst zu schießen. Auf der anderen Seite hatte Max Pradler eine riesen Chance zur Führung, als er einen Ball nach einem Freistoff flach im 16er der Gäste serviert bekam. Doch er hatte kurz Schwierigkeiten bei der Ballannahme, und der gute mitspielende Torhüter der Gäste hatte kein Problem den Ball zu klären. Kurz darauf flankte Tobias Gauß auf Pradler, der legte per Kopf quer auf den völlig freistehenden C. Gauß, doch der Schiedsrichterassistent hatte bereits seine Fahne gehoben und auf Abseits entschieden. Beide Mannschaften schienen sich schon mit dem Unentschieden abgefunden zu haben. Doch die Weilheimer hatten die letzte und gleichzeitig beste Chance des Spiels. In der 88 Minute landete ein langer Ball der Gäste kurz vor dem Strafraum der Esslinger. Der Weilheimer Stürmer setzte sich im Duell mit dem Abwehrspieler durch und schoss den Ball ins lange Eck an den Innenpfosten, von dem der Ball zurück sprang. Krenz klärte schließlich den Ball vor einem weiteren Stürmer aus Weilheim. Das war die letzte Nennenswerte Aktion dieses Spieles. Im Großen und Ganzen war es eine Partie auf schwachem Niveau mit wenigen Torraumszenen. Die Gäste aus Weilheim hatten am Ende Pech und der TSV RSK Esslingen hätte sich nicht beschweren können, wenn es am Ende 0:1 gestanden hätte.

Am kommenden Samstag tritt der TSV RSK beim TSV Regglisweiler an. Es bedarf einer erheblichen Leistungssteigerung, vor allem in der Offensive, um aus Regglisweiler einen oder mehr Punkte mitzunehmen. Der Bezirksliga-Aufsteiger hat seine drei Spiele alle gewonnen und wird sicherlich mit sehr breiter Brust auftreten. Man darf gespannt sein, wie sich die junge Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel verkaufen wird. Nur mit mehr Laufbereitschaft und zielstrebigerem Spiel nach vorne, wird es möglich sein etwas Zählbares mitzunehmen.

Tore: Fehlanzeige

Aufstellung: Krenz- Russ, Römer, Wager, C.Gauß- Augner, Häfele, Malbasic (83. Seiffer),Gajic (64. Luik,E.) - Pradler, T.Gauß

Noch im Kader: Müller, Ramser, Hanselka

Noch im Kader: Müller, Seiffer, Hirsch, Hanselka


TSV RSK Esslingen gewinnt beim Tabellenführer

TSV Regglisweiler – TSV RSK Esslingen 0:1 (0:0)

Regglisweiler (HH/OB)- Der TSV RSK kam am 4. Spieltag zum ersten Dreier in dieser Saison. Gegen den Bezirksliga-Aufsteiger und Tabellenführer aus Regglisweiler reichte der jungen Truppe eine ihrer wenigen Chancen um den insgesamt glücklichen Auswärtssieg einzufahren.

Von Beginn waren es die Gastgeber, die das Spiel diktierten. Sie ließen den Esslingern kaum Raum zum kombinieren und gewannen nahezu jeden Zweikampf. Es war klar zu erkennen, dass sie gewillt waren auch das vierte Saisonspiel zu gewinnen. Die erste Chance der Gastgeber ließ folgerichtig nicht lange auf sich warten. Ein Stürmer aus Regglisweiler drehte sich blitzschnell um den Verteidiger und verfehlte das Ziel nur knapp. Nach 10 Minuten zeigten sich die Gäste aus Esslingen zum ersten Mal vor dem gegnerischen Tor. Tobias Gauss wurde mit einem langen Ball von Hannes Häfele auf die Reise geschickt und konnte gerade noch so vom herauseilenden Torspieler gestoppt werden. Die Gäste zeigten nun mehr Einsatz und konnten sich in den Zweikämpfen besser behaupten. Dennoch zeigte Regglisweiler die reifere Spielanlage und hatte ein optisches Übergewicht. So kamen sie noch vor der Pause zu drei hochkarätigen Chancen. Zunächst zeigte Basti Krenz mit einem tollen Reflex sein Können, indem er einen Schuss des völlig freistehenden Stürmers mit dem Fuß parierte. Kurze Zeit später spielten die Hausherren einen schnell vorgetragenen Angriff über ihre linke Seite. Den anschließenden Querpass schoss der frei stehende Stürmer an den rechten Außenpfosten. So ging es mit einem 0:0 in die Kabine, wobei die Hausherren gut und gerne hätten führen können.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte der RSK eine deutliche Reaktion. In der Defensive war nun eine bessere Ordnung zu erkennen, die Zweikämpfe konnten gewonnen werden und auch in der Offensive strahlten die Gäste mehr Gefahr aus. So kamen die Esslinger in der 48. Minute zum etwas überraschenden Führungstreffer. Till Augner erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und spielte auf Tobias Gauss, der den startenden Max Pradler mit einem langen Ball über die Abwehr bediente. Dieser ließ den Verteidiger am Sechzehner-Eck aussteigen und schlenzte den Ball in den rechten Torwinkel.  In der Folgezeit zeigte Regglisweiler sichtlich irritiert. Sie waren zwar weiter spielbestimmend, kamen aber kaum noch zu herausgespielten Torchancen. Lediglich durch Standardsituationen strahlten die Gastgeber Gefahr aus. Die Esslinger Hintermannschaft und Torspieler Basti Krenz zeigten sich in diesen Szenen aber sehr konzentriert und aufmerksam. Gegen Ende des Spiels boten sich dem RSK einige Konterchancen, unter anderem Elvis Luik der mit einem Heber am Torspieler scheiterte. Die Weiteren wurden zu unkonzentriert zu Ende gespielt.  Letztendlich blieb es beim etwas glücklichen aber hart umkämpften Auswärtserfolg für den TSV RSK Esslingen.

Nach diesen enorm wichtigen Punkten heißt es nun am nächsten Sonntag im Derby gegen den TV Nellingen nachzulegen. Spielerisch ist sicherlich noch Luft nach oben, doch wenn die Truppe von Lattacher und Mädel an die kämpferisch gute Leistung der zweiten Halbzeit in Regglisweiler anknüpft, kann eine Revanche für die Niederlagen der letzten Saison gelingen.

Tore: (50.) Pradler

Aufstellung: Krenz- Russ, Römer, Wager, C.Gauß- Augner, Häfele (80. Börngen), Malbasic (45. Luik,E.), Gajic (85. Ramser) - Pradler, T.Gauß

Noch im Kader: Mädel

 

Derbysieg!

TSV RSK Esslingen- TV Nellingen  3:0 (1:0)

Esslingen (HH) - Der TSV RSK Esslingen hat am heutigen Sonntag, bei herrlichem Fußballwetter, die nächsten drei wichtigen Punkte eingefahren und ist nun endgültig in der neuen Saison angekommen. Im Stadt-Duell gegen den TV Nellingen überzeugte die junge Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel mit kampfbetonter Spielweise und zeigte nun auch endlich, dass sie sehr guten Fußball spielen kann.

Nach dem ersten Saisonsieg letzte Woche beim Tabellenführer aus Regglisweiler, wollten die Esslinger nun auch dem noch ungeschlagenen Nachbarn aus Nellingen die erste Saisonniederlage beibringen. Die Hausherren waren von Beginn an gewillt, die Mannschaft von Trainer Gentner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Die ersten 20 Minuten gestalteten sich jedoch sehr ausgeglichen. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie zunächst in der Defensive gut stehen wollten. Die beiden Abwehrreihen hatten nicht viel zu tun und so spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Je länger das Spiel dauerte, umso besser wurden die zahlreichen Zuschauer auf dem Berg unterhalten. Der RSK riss nach und nach das Spiel an sich. Im Mittelfeld wurden nun nahezu alle Zweikämpfe gewonnen, da man einfach kampfbetonter und handlungsschneller war als die Gäste von den Fildern. Dennoch konnte sich der RSK wenige klare Torchancen erarbeiten. Sie versuchten immer wieder über die außen das Nellinger Abwehrbollwerk zu knacken. Im Vergleich zu den letzten Spielen, gelang es dem RSK heute sehr viel besser den Ball über mehrere Stationen nach vorne zu tragen. Nach einer halben Stunde landete ein langer Einwurf von Tobias Gauß im Nellinger Strafraum, doch der Kopfball von Phillip Wager strich am langen Eck vorbei. Auch die Standards waren eindeutig gefährlicher als in den letzten Spielen. Doch meist blieb es bei guten Versuchen der Esslinger. Es fehlte einfach der letzte präzise Pass in die Spitze und die letzte Entschlossenheit vor dem Tor. In der 43. Minute wurden die Gastgeber dann für ihre klare Überlegenheit belohnt. Tobias Gauß wurde in Strafraumnähe angespielt und hielt den Ball zirkusreif einige Male hoch, spielte dann einen hohen Ball auf die linke Außenbahn. Der heranstürmende Ranko Malbasic nahm den Ball mit vollem Risiko und drosch den Ball per Marke „Tor des Monats“ unhaltbar für den Nellinger Torspieler in den rechten Winkel. So ging es mit einer verdienten Führung in die Pause. Die Nellinger hatten im ersten Durchgang keine nennenswerten Torchancen.

 Es war förmlich zu spüren, dass sich die Esslinger, wenn sie die Leistung aus dem ersten Durchgang wiederholen würden, an diesem Tag nur selber schlagen können. Man war sich aber durchaus bewusst, dass die Nellinger in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht zeigen würden. So waren es dann auch die Gäste, die die ersten Akzente nach dem Wechsel setzten. In der 46. Minute wurde ein Freistoß eines Abwehrspielers aus Nellingen länger und länger, und Basti Krenz im Tor der Esslinger fischte den Ball gerade noch aus dem Winkel. Ein paar Minuten später, konnte Krenz den Ball nicht richtig festhalten und ein Nellinger schoss einen Spieler der Hausherren kurz vor der Linie ab. Nach diesen gefährlichen Szenen, besann sich der RSK wieder auf die Tugenden der ersten Halbzeit. Es war eine klare Ordnung  in ihrem Spiel zu erkennen. Esslingen machte die Räume eng und ließen die Nellinger kaum zur Entfaltung kommen. Lediglich der eingewechselte Nellinger Jelic, konnte ein paar Akzente über die linke Seite setzen. Doch seine Flanken landeten meistens im Nichts. Der RSK war nun wieder tonangebend. Durch das Mittelfeld wurde immer wieder gut kombiniert und sehr schnell in die Spitze gespielt. In der 70. Minute hatte Max Pradler die Vorentscheidung auf dem Fuß. Nach einem Freistoß wurde der Ball von der Nellinger Hintermannschaft nicht entschlossen genug geklärt, Hannes Häfele spielte einen Ball diagonal über die Abwehrreihe auf den einschussbereiten Pradler. Doch der verfehlte das Tor der Gäste denkbar knapp. Fünf Minuten später war es dann aber doch soweit. Durch erneut gutes Pressing im Mittelfeld, erkämpften sich Till Augner und Hannes Häfele gemeinsam den Ball, und Elvis Luik spielte einen tödlichen Pass in die Tiefe. Tobias Gauß konnte den Ball gut verarbeiten und hatte keine Probleme den Ball am Torspieler zur 2:0 Führung einzuschieben. Dieses Tor war ein Sinnbild für das heutige Spiel des RSK. Zu jeder Zeit schafften es die Jungs vom Berg, sich den Ball aus dem  Mittelfeld durch doppeln zu erobern und gute Bälle in die Spitze zu spielen. Anschließend versuchten die Gäste noch einmal alles. Es war jedoch jedem klar, dass es heute nicht ihr Tag war. Die Angriffsversuche der Filder- Kicker wurden spätestens von der gut organisierten Abwehrreihe der Esslinger gestoppt. Der TSV RSK hatte das Spiel weitestgehend im Griff, kam aber auch selbst kaum mehr zu zwingenden Chancen. In der 88. Minute wurden die Zuschauer auf der Katharinenlinde dann nochmal für ihr Kommen belohnt. Nach einer Standardsituation kam es zu einem unübersichtlichen Getümmel im Nellinger Strafraum, Tobias Gauß handelte blitzschnell, und markierte per Fallrückzieher aus 10 Metern das entscheidende 3:0. Die Freude kannte nun keine Grenzen mehr. So war das letzte Ziel des Tages für den RSK, auch im dritten Spiel in Folge ohne Gegentor zu bleiben. Dieses Vorhaben drohte fast noch zu scheitern, als ein Nellinger Stürmer freistehend vor Basti Krenz, den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei hämmerte. Die letzte Szene hatte Till Augner in der 90. Minute. Sein gut getretener direkter Freistoß, wurde vom Nellinger Keeper gerade noch entschärft. Letztendlich blieb es beim hochverdienten Sieg für den TSV RSK Esslingen.

Die Esslinger zeigten an diesem Tag endlich alle Tugenden, die man für ein Fußballspiel braucht. Leidenschaft, Laufbereitschaft, Kampfgeist, Zusammenhalt und im Vergleich zu den letzten Wochen auch Fußballerische Klasse. Auch wenn sich der RSK mit diesem Sieg gegen den TV Nellingen für die Derby-Niederlagen der letzten Saison revanchieren konnte, und diese Leistung rein gar nichts mit Kreisliga B Niveau zu tun hatte, heißt es nun, sich die nächste Wochen nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern wieder hart zu arbeiten und die Leistung von heute in den nächsten Spielen zu wiederholen.

Am besten gleich am kommenden Freitag. Da treten die Jungs von der Katharinenlinde zum nächsten Derby beim TSV Deizisau an. Der Aufsteiger hat bereits 9 Punkte auf dem Konto und wird sicherlich alles daran setzen, der Mannschaft vom Berg weh zu tun.

Wenn es die Esslinger schaffen, wie heute wieder alles in die Waagschale zu legen und zu kämpfen bis zum Umfallen, ist auch in Deizisau alles drin. Aber auch nur dann.

Tore:  1:0 Malbasic (43.), 2:0 T. Gauß (75.), 3:0 T. Gauß (88.)

Aufstellung: Krenz - Russ (85. Gajic), Römer, Wager, C. Gauß - Malbasic (72. Unsöld), Häfele, Börngen, Augner - T. Gauß, Pradler (70. Luik, E.)

Noch im Kader: Müller, Mädel, Ramser, Wittich


RSK verliert in Deizisau

 Deizisau- TSV RSK Esslingen  4:0 (1:0)

Deizisau (HH)- Einen rabenschwarzen Tag erwischte der TSV RSK Esslingen an diesem heutigen Abend auf der „Hinteren Halde“ in Deizisau. Beim Landesliga Aufsteiger vergaben die Esslinger eine Reihe von hochkarätigen Torchancen und verloren am Ende verdient aber viel zu hoch gegen die Truppe von Tonio Pepe.

 Es war wieder Derbytime in der Fußball Landesliga. Dieses Mal musste der RSK bereits am Freitagabend beim TSV Deizisau antreten. Bei schlechten äußerlichen Bedingungen und schwer zu bespielendem Platz, kamen die Esslinger sehr gut ins Spiel. Die Räume wurden eng gemacht und Deizisau konnte nur mit langen Bällen für Entlastung sorgen. So waren es auch die Gäste, die die erste Chance des Spiels zu verzeichnen hatten. Ein schöner Ball in die Spitze, landete bei Stürmer Andy Wittich der den Ball knapp am rechten Eck des Tores vorbeischoss. Nach einer guten Balleroberung im Mittelfeld, war es dieses Mal Tobias Gauß der den Ball nicht im Gehäuse der Deizisauer unterbringen konnte. Der RSK war nun die klar bessere Mannschaft. Es fehlte lediglich das Tor. Eine weitere Chance bot sich Andy Wittich, der zwei Gegenspielern davon lief, einen Haken im Strafraum schlug und das Tor wieder nur um Zentimeter verfehlte. Auch den Fans der Hausherren wurde in dieser Phase des Spiels „angst und bange“, wie sie Fans der Esslinger nach dem Spiel berichteten. Doch wie heißt es so schön: Wenn du vorne nicht triffst, wirst du irgendwann dafür bestraft. Und so kam es dann auch. Die Erste Chance der Deizisauer war drin. Nach einem Einwurf von Deizisau war die Esslinger Hintermannschaft für kurze Zeit unsortiert, der Stürmer passte den Ball in den Rückraum und sein Kollege musste den Ball nur noch ins kurze Eck zur Führung einschieben. Die Esslinger zeigten sich nicht geschockt und versuchten weiter durch schnelles Spiel in die Spitze zu Tormöglichkeiten zu kommen. Nach einem Angriff über die linke Seite war es Ranko Malbasic der sich ein Herz fasste und den Ball auf das Tor der Hausherren drosch. Der Torspieler konnte den Ball erst im Nachfassen vor den einschussbereiten Stürmern der Gäste klären. Die letzte Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Deizisau mit einem Fernschuss, der von Basti Krenz aber gut pariert werden konnte. So ging es mit einer schmeichelhaften Führung für Deizisau in die Kabine.

Nach der Pause entwickelte sich ein deutlich ausgeglicheneres Spiel. Die Hausherren übernahmen mehr und mehr die Kontrolle im Mittelfeld weil die Gäste einfach zu weit von den Gegenspielern wegstanden. Die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte jedoch wieder der RSK. Nach einem guten Zuspiel von Tobias Gauß, lief Andy Wittich allein aufs Tor zu, ließ einen Gegenspieler ins leere Laufen und schoss den Ball anschließend am langen Eck vorbei. Dann zeigte der TSV Deizisau was Effizienz im Fußball bedeutet. Zunächst scheiterte ein Stürmer noch aus kurzer Distanz per Flugkopfball. Eine Minute später zappelte der Ball dann aber zum zweiten Mal im Gehäuse der Esslinger. Eine Flanke von links legte ein Spieler in den Rücken der Abwehr und ein völlig freistehender Deizisauer schoss den Ball per Dropkick an Basti Krenz vorbei. Durch diesen Nackenschlag waren die Gäste nun sichtlich geknickt. Die Deizisauer dagegen strotzen jetzt nur so vor Selbstvertrauen. Vor allem die Abwehrspieler der Hauherren gewannen nahezu jeden Zweikampf und auch im Mittelfeld waren sie nun tonangebend. Doch der RSK steckte nicht auf. Ein gut getimter Pass fand den Ball durch die Abwehrreihe des Aufsteigers aber Tobi Gauß scheiterte erneut am gut aufgelegten Torspieler aus Deizisau. Der TSV RSK versuchte nun natürlich alles und es ergaben sich immer mehr Räume für die Hausherren. Nach einer Flanke aus dem Mittelfeld in den Rücken der Abwehr nahm ein Deizisauer Spieler den Ball volley und traf unhaltbar in den rechten Torwinkel zur Vorentscheidung. Doch das sollte noch nicht der Schlusspunkt an diesem „gebrauchten“ Tag für die Esslinger gewesen sein. Ein Freist0ß aus knapp 25 Metern wurde von der Gästemauer abgefälscht und schlug ins kurze Eck zur 4:0 Führung für die Pepe Truppe ein. Das Spiel war damit entschieden. Was an diesem Tag bei den Gästen nicht funktionerte, klappte bei den Deizisauern. So war es nicht verwunderlich, dass der schlecht leitende Schiedsrichter, nach einem klaren Foul an Lukas Unsöld, nicht auf den Strafstoßpunkt  zeigte und somit die letzte Chance auf ein Erfolgserlebnis für die Esslingen zunichte machte. Die letzten Minuten plätscherte das Spiel so vor sich und es blieb letztendlich beim Sieg für den TSV Deizisau.

Nach dem Spiel waren einige Fragezeichen in den Gesichtern der Spieler aus Esslingen zu sehen. Die Niederlage war alles in allem unnötig, da man in der Summe mindestens genauso viele Torchancen hatte wie die Gastgeber. Diese aber trafen am heutigen Tag nahezu mit jedem Schuss. Deshalb kann man auch von einem insgesamt verdienten aber viel zu hohen Endergebnis sprechen.

Es heißt nun für den RSK, Ärmel hochkrempeln und weiter machen. Auch in diesem Spiel waren wieder einige gute Ansätze zu sehen, es fehlte aber vor allem an der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den SSV Ulm II heißt es wieder konzentriert und kampstark aufzutreten, dann werden die Tore mit Sicherheit auch wieder auf der richtigen Seite fallen.

Tore:  1:0 (?.) ; 2:0 (?.) ; 3:0 (?.) ; 4:0 (?.)

 Aufstellung: Krenz- Düzgün, Römer, Wager, C.Gauß-  Malbasic (?. Pradler), Häfele, Börngen (?. E.Luik), Augner (?. Unsöld)- T.Gauß, Wittich

 Noch im Kader: Müller, Gajic, Seiffer


Ulmer Spatzen gewinnen in Esslingen

TSV RSK Esslingen- SSV Ulm 1846 II   0:2 (0:0)

Esslingen (HH)- Der TSV RSK hat am heutigen Sonntag sein erstes Heimspiel in dieser Saison verloren. Gegen die Regionalliga-Reserve aus Ulm konnten die Esslinger vor allem in der ersten Halbzeit gut dagegen halten, wurden aber wie schon letzte Woche in Deizisau für ihre schlechte Chancenauswertung bitter bestraft.

Nach der bitteren Auswärtspleite aus der Vorwoche, war der RSK auf Wiedergutmachung aus. Die junge Mannschaft aus Ulm sollte vor allem aus einer sicheren Ordnung heraus und mit aggressivem Zweikampfverhalten in Schach gehalten werden. Doch die Gäste von Trainer und Ex-Bundesligaprofi Oliver Unsöld kam besser ins Spiel. Auch auf dem grottenschlechten Geläuf auf der Katharinenlinde, zeigten sie mit schnellem und direktem Passspiel, dass einige ihrer Spieler zum erweiterten Kader der Regionalliga Mannschaft gehören. Doch die Esslinger kämpften sich nach und nach ins Spiel und waren nach gut einer Viertelstunde gleichwertig. Die erste gute Chance für den RSK bot sich Ranko Malbasic, der sich nach einem schönen Pass von Hannes Häfele jedoch im Abseits wähnte und den Ball zu spät kontrollieren konnte. Die Ulmer versuchten immer wieder durch schnelles Spiel in die Spitze ihre brandgefährlichen Angreifer in Szene zu setzen. Sie  kontrollierten das Spiel weitestgehend, kamen aber kaum zu nennenswerten Chancen. Anders der RSK. Nach einem langen Ball von Torspieler Basti Krenz versuchte Stürmer Tobi Gauß den Ball über den heraus stürmenden Gäste-Torwart zu lupfen. Dieser reagierte jedoch glänzend und konnte den Ball klären. Kurze Zeit später wurde erneut Tobi Gauß gut in Szene gesetzt und scheiterte wieder mit einem Lupfer am in dieser Szene glücklichen aber insgesamt sehr gut aufgelegten Torwart aus Ulm. Der Führungstreffer für den RSK lag nun in der Luft. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite wurde Stürmer Andy Wittich gut freigespielt, der legte jedoch auf Ranko Malbasic ab anstatt selbst aufs Tor zu schießen. Dessen Schuss verfehlte das Ziel um einige Meter. Kurze Zeit später verpasste Andy Wittich mit einer schönen Direktabnahme den Führungstreffer für die Jungs vom Berg. In der ersten Halbzeit passierte nichts Nennenswertes mehr und es ging mit einem Unentschieden in die Kabine. Die Ulmer hatten zwar die reifere Spielanlage, doch der RSK die klar besseren Chancen. Eine Führung zur Pause für die Hausherren wäre deshalb nicht unverdient gewesen.

Nach der Pause tasteten sich die beiden Mannschaften erst einmal ab. Auf dem schwer bespielbaren Platz waren alle Spieler gewillt keine Fehler zu machen. In der 51. Minute bekamen die Ulmer eine Ecke zugesprochen. Wie auch die Standardsituationen davor, wurde auch diese gefährlich in den Strafraum getreten, dieses Mal zappelte der Ball jedoch im Netz der Gastgeber. Sehr ärgerlich für den RSK, da man zuvor aus dem Spiel wenig zugelassen hatte und die Gefährlichkeit der Ulmer Standards vorher angesprochen wurde. Doch trotz klarer Zuteilung erfreuten sich  gleich drei Ulmer Spieler ihrer Freiheiten im Esslinger Strafraum. Einer davon schraubte sich nach oben und köpfte fast unbedrängt zur Führung für die kleinen „Spatzen“ ein. Die Hausherren spielten weiter nach vorne und versuchten die Gäste früh unter Druck zu setzen. Doch im Vergleich zur ersten Halbzeit verstanden sie es nicht mehr so gut,  die Räume die sich boten effizient zu nutzen. Eine gute Chance hatte Ranko Malbasic, der einen langen Einwurf per Kopf verlängerte. Doch der Ball verfehlte das Tor knapp. Hätte ein RSK Spieler am langen Eck gelauert, hätte es vermutlich 1:1 gestanden. Die Ulmer dagegen demonstrierten, warum sie jedes Jahr als Aufstiegsfavorit der Landesliga gehandelt werden. Wieder war es eine Standardsituation die zum Tor führte. Ein Mittelfeldspieler zirkelte den Ball aus ca. 20 Metern über die Mauer ins linke Eck (61.Minute) Der RSK war nun etwas geknickt. Doch es waren noch fast 30 Minuten zu spielen und sie probierten nochmal alles. Vor dem Tor fehlte jedoch entweder das Vermögen, die Entschlossenheit oder einfach nur das  Glück. Nach einer Hereingabe von Malbasic  schoss Max Pradler den Ball aus kurzer Distanz nur an die Latte. Kurz vor Schluss konnte Kevin Börngen einen zu ungenauen Pass nicht im Tor unterbringen. Auch die Gäste hatten am Ende noch gute Gelegenheiten um die Führung auszubauen. Doch die Konter wurden zu ungenau zu Ende gespielt.

Am Ende blieb es  beim 2:0 Sieg für den SSV Ulm II und der RSK muss sich nun in der Tabelle zunächst wieder nach unten orientieren. Aufgrund der reiferen Spielanlage und dem besseren Zweikampfverhalten in der zweiten Halbzeit geht der Erfolg für den SSV in Ordnung.

Dem RSK bleibt die Erkenntnis, gegen Spitzenmannschaften durchaus gut mithalten zu können. Aber das Auslassen mehrerer hochkarätigen Torchancen, wird von einer Mannschaft mit der Klasse, wie sie der SSV Ulm II zweifelsohne besitzt, knallhart bestraft.

Für den TSV RSK heißt es nun den Mund abzuputzen und die positiven Momente aus dem Ulm Spiel mitzunehmen. In der kommenden Trainingswoche und im nächsten Auswärtsspiel bereits am  Samstag in Eislingen, muss wieder Vollgas geben werden, um nach zwei Niederlagen den vielzitierten „Bock“ endlich wieder umzustoßen.

Tore: 0:1 (51.), 0:2 (61.)

Aufstellung: Krenz- Russ, Römer, Wager (Börngen 80.) , C.Gauß- Malbasic (Gajic 75.) , Häfele (Pradler 65.), Augner, Unsöld- Wittich, T.Gauß

Noch im Kader: Lehnhardt, Düzgün


Miserabler Auftritt in Eislingen

1. FC Eislingen- TSV RSK Esslingen   2:0 (0:0)

 Eislingen (HH)- Der TSV RSK Esslingen hat am heutigen Samstagnachmittag das dritte Landesligaspiel in Folge verloren und zeigte dabei eine indiskutable Leistung.

 Der TSV RSK wollte nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Bei strahlendem Sonnenschein waren es aber nur die Gastgeber aus Eislingen, die die Tugenden zeigten die man für ein Fußballspiel braucht. Der RSK war in allen Belangen unterlegen. In den kompletten 90 Minuten, konnten sich die Esslinger keine einzige Torchance herausspielen. Es kam nur ansatzweise zu gefährlichen Szenen, da die Konter letztlich zu überhastet zu Ende gespielt wurden. Lediglich in einzelnen Phasen der ersten Halbzeit konnte der RSK in den Zweikämpfen dagegen halten und zeigen, dass die Mannschaft durchaus Fußball spielen kann. Da die Gastgeber außer einem Pfostenschuss ebenfalls wenige Torchancen aufzuweisen hatten, ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine.  

Nach der Halbzeit waren es erneut die Eislinger, die das Spiel machten. Die Tore waren zwei Geschenke des TSV RSK, was zum heutigen Auftritt der Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel  passte. Der Bericht zu diesem Spiel fällt dieses Mal nicht etwa aus Frust so kurz aus, sondern weil leider einfach nicht mehr zu sagen ist!

Es muss nun schleunigst analysiert werden, warum heute über die meiste Zeit keine Mannschaft auf dem Feld stand. Auch die gelinde gesagt katastrophalen Trainingsbedingungen auf der Katharinenlinde, können nicht als Ausrede gelten, dass die Esslinger heute über die meiste Zeit sehr schlechten Fußball spielten. Dass man eine gut funktionierende Truppe sein kann, hat der RSK in dieser Saison schon gezeigt. Doch eins muss allen klar sein- mit einer Leistung wie heute, wird der Klassenerhalt nur schwer zu schaffen sein.

Die Mannschaft kann sich nach diesem Auftritt nur bei den zahlreichen Zuschauern aus Esslingen entschuldigen, die den Weg ins Eichenbach- Stadion fanden.

Am Dienstag, den 12. 10. bestreitet der RSK ein Testspiel beim Kreisliga A-Ligisten Eintracht Sirnau. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Das nächste Punktspiel findet nächsten Sonntag auf der Katharinenlinde statt. Gegner ist dann der TSV Essingen, der sich in dieser Saison bereits oben in der Tabelle etabliert hat.

 Tore: 1:0 (50.), 2:0 (77.)

Aufstellung: Krenz- Wager (25. Seiffer), Römer, Börngen, C. Gauß- Malbasic, Häfele (75. Gajic), Augner, Unsöld- T. Gauß (51. Pradler), Wittich

 Noch im Kader: Mädel


1:1- RSK zeigt Trotzreaktion

TSV RSK Esslingen- TSV Essingen   1:1  (0:1)

Esslingen (HH)- In einem packenden Landesligaspiel trennten sich der RSK und die Gäste aus Essingen am Ende mit einem Unentschieden. Nach dem leblosen Auftritt der letzten Woche in Eislingen, traten die Esslinger heute wie verwandelt auf und zeigten alle Tugenden, die für ein Fußballspiel unverzichtbar sind: Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und vor allem Teamgeist. Allein das Glück fehlte heute, um drei Punkte auf dem Berg zu behalten.

Die Anfangsphase der Partie gehörte klar den Hausherren. Mit viel Tempo und Kampfgeist zeigten  die Esslinger, dass sie gewillt waren den Bock nach drei Niederlagen in Folge umzustoßen. Die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden gewonnen und die Außenspieler gut in Szene gesetzt. So kam es gleich zu Beginn zu guten Chancen für den RSK. Nach einem Klärungsversuch der Essinger landete der Ball bei Hannes Häfele der aus gut 20 Metern abzog. Der Torhüter der Gäste konnte jedoch mit einer guten Parade zur Ecke klären. Nach einer Flanke von Lukas Unsöld, scheiterte Max Pradler am Pfosten des Gäste-Gehäuses. Kurze Zeit später köpfte Lukas Unsöld nach einer Flanke aus Spitzem Winkel aufs Tor. Der Ball sprang einmal, zweimal auf der Latte und dann vor die Füße von Pradler, der aus der Drehung abzog, aber ein Essinger Spieler konnte auf der Linie klären. Der Treffer für den RSK war nun überfällig. Die Essinger hatten bis dahin keine nennenswerte Torchance, auch wenn sie teilweise gefällig durchs Mittelfeld kombinierten. Wie es laufen kann wenn du das Pech an den Füßen hast, zeigte sich dann in der 22.Minute. Ein Angriff über die linke Seite der Gäste konnte von der RSK Hintermannschaft nicht energisch genug unterbunden werden. Der Außenspieler legte den Ball in den Rücken der Abwehr und ein Mittelfeldspieler aus Essingen schoss einfach mal Richtung Tor und hatte Glück, dass der Ball kurz vor der Linie nochmal komisch versprang. Basti Krenz im Tor der Esslinger kann kein Vorwurf gemacht werden, dass der Ball im Netz der Esslinger einschlug. Wie schon in den Spielen zuvor, versäumten es die Esslinger aus ihren zahlreichen Chancen den Führungstreffer zu erzielen und wurden wieder einmal bitter dafür bestraft. Man muss jedoch erwähnen, dass heute von Anfang an eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stand wie noch eine Woche zuvor und der Ball in der ersten Halbzeit lediglich nicht ins Tor wollte. So ging es mit einer schmeichelhaften Führung für Essingen in die Kabine.

Die Gäste kamen besser in den zweiten Durchgang. Sie spielten schnell über die Außen und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor von Basti Krenz auf. Oder sie probierten ihn mit Weitschüssen zu überwinden. Der RSK brauchte gute 5 Minuten um den Kampf wieder anzunehmen. Dies gelang ihnen dann aber eindrucksvoll. Jeder lief für den anderen und auch spielerisch konnte die junge Truppe des Öfteren überzeugen. So wurden die Zuschauer, die bei scheußlichem Wetter den Weg auf den Berg fanden, für ihr Kommen belohnt und sahen viele gute Chancen für ihren RSK. Immer wieder fanden die Mittelfeldspieler der Esslinger ein Loch in der Hintermannschaft der Essinger und bedienten die Stürmer des RSK mit guten Bällen. Max Pradler lief auf das Tor zu und spielte den Ball quer, der jedoch abgeblockt wurde. Kurz darauf scheiterte er mit einem Distanzschuss am Querbalken. Und es ging weiter so. Nach einem flachen Zuspiel in die Mitte, tauchten Max Pradler und Andy Wittich mutterseelen allein vor dem Gästetor auf, waren sich aber nicht ganz einig wer nun den Ball verwerten sollte. Letztlich war es Pradler, der am Gäste Torhüter scheiterte. Es war eine bärenstarke Phase der Hausherren. Sie ließen die Essinger nicht mehr zur Entfaltung kommen. Ein Angriff nach dem Anderen kam auf das Tor der Gäste zu. Tobias Gauß setzte sich gut gegen zwei Gegenspieler durch, wurde dann Elfmeterreif vom Abwehrspieler gehalten, blieb aber auf den Beinen und legte den Ball quer, der wiederum aus kurzer Distanz nicht verwertete werden konnte. Der anschließende Abpraller wurde wieder aufs Tor geknallt, doch es war wieder ein Essinger Fuß im Weg. Es war aus Esslinger Sicht fast zum Verzweifeln. Der Ausgleich lag nun mehr als nur in der Luft. Nach einer Ecke wurde der RSK dann aber doch für ihr unermüdliches Anrennen belohnt. Claudio Römer köpfte den Ball aus kurzer Distanz Richtung Tor und der Torhüter konnte den Ball nur noch hinter der Linie weg boxen. Der Schiedsrichter Assistent lief sofort in Richtung Mittellinie und ließ sich auch nicht durch die zahlreichen Essinger Spieler beirren, die sich lauthals über die Entscheidung beschwerten. Nach dem hochverdienten Ausgleich war jetzt das Selbstbewusstsein der Mädel-Lattacher- Truppe noch größer. Auch die Zuschauer spürten, dass die RSK- Spieler alles für ihre Farben taten. Nach einem gut vorgetragenen Angriff über die rechte Seite, landete eine Flanke auf dem Kopf von Max Pradler, der aufs Neue Pech hatte, dass der Torhüter den Ball gerade noch aus dem Torwinkel fischen konnte. Nach schön getretenen Freistößen von Lukas Unsöld, verfehlten zahlreiche Spieler des RSK den Ball nur ganz knapp, oder der Essinger Torspieler klärte mit guten Reflexen. Es entwickelte sich nun ein rasantes Spiel mit vielen harten aber größtenteils fairen Zweikämpfen. Die Essinger entschlossen sich nun auch nochmal Richtung Tor der Hausherren zu spielen. Das taten sie dann aber gleich eindrucksvoll. Nach einem Lauf eines Abwehrspielers war der RSK zu nachlässig in den Zweikämpfen und konnte einen schönen Pass in die Spitze nicht verhindern. Ein Stürmer aus Essingen tauchte völlig freistehend vor Krenz auf, schoss den Ball aber aus kurzer Distanz weit über das Tor. Kurze Zeit später legte ein Stürmer der Gäste den Ball vor dem Tor quer doch Claudio Römer konnte kurz vor der Linie klären. In diesen Szenen hatten die Esslinger das Glück des Tüchtigen, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Kurz vor Ende der Partie, verlor dann ein Essinger Spieler die Nerven und wurde nach einem sehr harten Foul mit der Ampelkarte vom Feld verwiesen. Die Nummer 10 aus Essingen, die auch bei der Pokalniederlage des RSK in Essingen vor einigen Monaten durch sehr unsportliche Spielweise aufgefallen war, hatte in diesem Fall Glück, dass er nicht glatt Rot sah. In der Nachspielzeit hatten die Esslinger noch zwei drei Möglichkeiten durch Standards den Siegtreffer zu erzielen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass die eine oder andere der zahlreichen Torchancen der Esslinger in diesem Bericht schlichtweg vergessen wurde, da die Torchancen am heutigen Tag locker für zwei Spiele gereicht hätten. Doch es blieb schließlich beim 1:1 Unentschieden.

Nach dem Spiel waren unterschiedliche Reaktionen auf dem Rasen zu beobachten. Die Gäste fielen durch Beschimpfungen in Richtung der RSK Spieler und des Schiri-Gespanns auf und die Hausherren bildeten einen Kreis um die heutige geschlossene Mannschaftleistung abzurunden.

Es war zu beobachten, dass heute alle Spieler der Esslinger gewillt waren bis zum Umfallen zu kämpfen. Sie zeigten, dass sie eine Einheit sind die sich aus der schwierigen Phase der Saison befreien wollen. Der RSK holte heute einen hochverdienten Punkt und war nahe dran die ambitionierten Essinger zu besiegen. Es wurden zwar wieder viele hochkarätige Torchancen vergeben, doch die Einstellung zum Spiel war sehr gut. Mit dieser muss die Mannschaft nun in den nächsten Spielen auftreten und immer wieder nah zusammenrücken. Nur so kann man in dieser ausgeglichenen Landesliga bestehen.

Im nächsten Spiel am kommenden Sonntag muss der RSK in Bargau antreten. Der Aufsteiger hat bereits 13 Punkte auf dem Konto und wird es den Esslingern sicher sehr schwer machen etwas Zählbares mitzunehmen. Wenn es dem RSK jedoch gelingt die Leistung von heute zu wiederholen, und auch das Glück vor dem Tor wieder zurück kehrt, kann auch in Bargau gepunktet werden.

Tore: 0:1 (22.) ; 1:1 Römer (72.)

Aufstellung: Krenz- Seiffer, Römer, Börngen, C.Gauß- Häfele, Unsöld, Wittich, Augner ( 20. T.Gauß), Gajic ( 70. Malbasic) - Pradler

Noch im Kader: Lenhardt, Düzgün


Gute erste Halbzeit bringt wichtigen Dreier

1. FC Germania Bargau- TSV RSK Esslingen 1:2 (0:2)

Bargau (HH)- Drei ganz wichtige Punkte hat der TSV RSK am heutigen Sonntagnachmittag eingefahren. Beim Aufsteiger gelang den Esslingern dank einer starken ersten Halbzeit der dritte Saisonsieg. Im zweiten Durchgang hatten die Gäste dann allerdings Glück, dass die stark aufspielenden Bargauer nicht noch zum Ausgleich kamen.

Auf dem kleinen Platz in Bargau war von Anfang an klar, dass es ein Kampfspiel werden würde. So begann die Partie auch mit vielen Mittelfeldszenen in denen sich der RSK zu Beginn zunächst schwer tat. Erst nach gut 10 Minuten zeigten die Kreisstädter, dass sie die so wichtigen Punkte einfahren wollten und kämpften um jeden Ball. Bargau versuchte über ihre schnellen Flügelspieler für Torgefahr zu sorgen, was ihnen jedoch anfangs nicht gelang. Die langen Bälle der Hausherren stellten meist keine Probleme für die neu formierte Innenverteidigung des RSK dar. Nach knapp einer Viertelstunde gelang Lukas Unsöld mit einem Geniestreich die Führung für den TSV RSK. Till Augner erkämpfte sich den Ball im Zentrum und spielte ihn auf Unsöld der aus gut 30 Metern einfach mal abzog. Sein Schuss schlug zur Verwunderung des Bargauer Torspielers im langen Eck ein. Bereits drei Minuten später hatten die Esslinger erneut Grund zum Jubeln. Nach einer guten Ballstaffette über Russ, Häfele und Wittich, lief wieder Unsöld auf die Abwehr aus Bargau zu und traf per Flachschuss zum 2:0. Nach diesem Doppelschlag schienen die Hausherren zunächst geschockt zu sein und kamen zu keinen nennenswerten Torchancen. Lediglich ein Schuss eines Stürmers strich am langen Eck vorbei. Trotz größerer Spielanteile für Bargau ging es mit einer nicht unverdienten Führung für den RSK in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel spielte Bargau dann stark auf. Der Aufsteiger erspielte sich ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld und bediente immer wieder die agilen Stürmer mit Bällen in die Spitze. Dem RSK gelang es nicht sich aus der Bargauer Angriffsoffensive zu befreien. Die erkämpften Bälle wurden meist lang weggeschlagen und so wurde die Bargauer Abwehr zunächst überhaupt nicht mehr gefordert. Es schien so, als ob die weitaus ältere Mannschaft aus Bargau ihre Erfahrung ausspielen könnte. Der RSK kämpfte zwar aufopferungsvoll schien jedoch in vielen Szenen überfordert mit dem Direktpasspiel der Gastgeber. Aus ihrer Überlegenheit konnte Bargau erst in der 73. Minute Kapital schlagen. Nach einem Einwurf waren die Gäste ungeordnet und der Ball flog über drei Abwehrspieler hinweg. Der Stürmer aus Bargau lupfte den Ball über den heraus stürmenden Esslinger Torspieler Krenz ins Tor. Jetzt schien das Spiel zu kippen, denn es ging weiter nur in eine Richtung. Die Kontermöglichkeiten die die Esslinger durchaus hatten, wurden zu schlampig zu Ende gespielt, weshalb sie zu sehr wenig Entlastung kamen. Kurz vor Schluss hatte dann Max Pradler die Entscheidung für den RSK auf dem Fuß. Er lief alleine von der Mittellinie auf das Tor zu, scheiterte jedoch mit seinem Flachschuss am Bargauer Keeper. Danach wurde es noch einmal spannend. Die Hausherren schlugen die Bälle immer wieder in Richtung Esslinger Tor. Doch durch eisernen Willen schafften es die Esslinger, den Ball von ihrem Strafraum wegzuhalten. Nach einer zwei-minütigen Nachspielzeit ertönte der Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters und die erschöpften Esslinger Spieler, Funktionäre und Fans lagen sich in den Armen.

In dem anschließenden Kreis der Spieler nach dem Abpfiff, erklang noch ein Urschrei von Michael Lattacher und anschließend durfte mit den Fans über den enorm wichtigen Sieg des RSK gefachsimpelt werden.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung an die RSK Fans, die den Weg nach Bargau angetreten sind.

Es bleibt festzuhalten, dass der RSK die Grundtugenden des Fußballs verinnerlicht hat. Jeder Spieler zeigte, dass er bereit ist alles für einen Sieg zu tun und für seine Mitspieler zu laufen. Es war jedoch in der zweiten Halbzeit zu erkennen, dass noch viel Arbeit auf die junge Truppe zukommt wenn man sich in dieser starken Liga etablieren möchte.

Im nächsten Spiel am kommenden Sonntag gastiert der TSV Bad Boll auf der Katharinenlinde. Die Mannschaft von Trainer Wolfram Bielke hat sich im oberen Drittel der Liga angesiedelt und wird sicherlich eine schwere Hürde für die Esslinger darstellen. Nur mit purem Siegeswillen und absolutem Teamgeist wird wieder gepunktet werde, und ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden können.

Tore: 0:1 Unsöld (14.), 0:2 Unsöld (17.), 1:2 (73.)

Aufstellung: Krenz- Russ, Düzgün, Gauß C., Seiffer (60. Börngen)- Unsöld, Häfele, Wittich (83. Hanselka), Augner, Gajic (57. Gauß T.)- Pradler

Noch im Kader: Mädel


RSK behält drei Punkte auf dem Berg

TSV RSK Esslingen- TSV Bad Boll 3:1 (0:0)


Esslingen (HH)- Der TSV RSK Esslingen hat den zweiten Dreier in Folge eingefahren und den TSV Bad Boll ohne Punkte nach Hause geschickt. In einer insgesamt ausgeglichenen Partie hatten die Gäste im ersten Durchgang mehr vom Spiel. Im Zweiten waren dann die Hausherren die eindeutig agilere Mannschaft und sicherten sich einen verdienten Heimsieg.

Bei milden Temperaturen auf der Katharinenlinde war der RSK gewillt, nach dem Dreier aus der Vorwoche in Bargau, den nächsten wichtigen Sieg einzufahren. Die Gäste aus Boll kamen aber zunächst etwas besser ins Spiel und schafften es vor allem über ihre linke Angriffsseite die Esslinger immer wieder in Verlegenheit zu bringen. Nach einer schönen Kombination köpfte ein Boller Stürmer scharf aufs Tor doch Basti Krenz konnte mit einer tollen Parade den Rückstand verhindern. Kurz darauf hatten die Hausherren dann Glück, als ein regulärer Treffer der Boller vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde. Der RSK, der heute in nagelneuen Trikots auflief, kam immer dann zu gefährlichen Situationen wenn sie ihre technischen Stärken unter Beweis stellten. Es gelang ihnen jedoch zu selten durchs Mittelfeld zu kombinieren und kamen deshalb auch zu wenigen nennenswerten Torchancen. Bis zum Strafraum wurde gefällig kombiniert doch die letzte Entschlossenheit vor dem Tor fehlte. Auch Bad Boll schaffte es kaum über mehrere Minuten für Druck zu sorgen und so blieb es nach einer ereignisarmen ersten Hälfte bei einem torlosen Unentschieden.

Im zweiten Durchgang bekamen die Zuschauer auf der Rüderner Heide besseren Fußball zu sehen. Vor allem die Gastgeber zeigten nun mehr Laufbereitschaft und kauften den Gästen somit mit vielen gewonnen Zweikämpfen im Mittelfeld den Schneid ab. Vor allem die Abwehrkette des RSK, um den herausragenden Chrisi Gauß, zeigte heute eine bärenstarke Leistung. In der 58. Minute wurden die Esslinger für ihr Engagement belohnt. Eine Ecke von Till Augner verwertete Innenverteidiger Serdar Düzgün per Kopf zur vielumjubelten Führung für den RSK. Bereits zwei Minuten später legten die Esslinger nach. Tobias Gauß schoss den Ball nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Andy Wittich aus geschätzten 40 Metern in Richtung Boller Tor. Der Torspieler schien zunächst alles im Griff zu haben und hatte den Ball stets im Blick. Als der sich aber senkte, konnte der Torspieler den Ball nicht richtig kontrollieren und landete mit ihm hinter der Linie. Dieser Doppelschlag sorgte bei Boll für einige Unruhe. Die Spieler schienen sich schon fast mit einer Niederlage abgefunden zu haben. Ihre Angriffsbemühungen wurden spätestens von der Abwehr der Esslinger unterbunden. Lediglich ein direkter Freistoß und ein Weitschuss mussten von Basti Krenz entschärft werden. Der RSK dagegen drängte nun voller Selbstbewusstsein auf das entscheidende dritte Tor. Nach einer guten Kombination legte Tobias Gauß vor dem Tor nochmal quer auf den mitgelaufenen Wittich, der den Ball unhaltbar ins Netz des Boller Tores drosch. Nun war der Drops gelutscht, die Messe gelesen. Die Gäste gaben sich nach diesem Treffer zwar nicht auf aber man merkte ihnen an, dass sie nicht mehr mit einer Wende rechneten. Sie kamen in der Schlussminute durch eine Nachlässigkeit der Esslinger zwar noch zum Ehrentreffer, der allerdings nicht regelgerecht war, da der Ball vor dem ausgeführten Freistoß, der zum Tor führte, nicht ruhte. Mehr war für die Gäste heute vor allem auf Grund der zweiten Halbzeit nicht drin.

Der RSK hat nun nach Essingen und Bargau auch gegen die ambitionierten Boller Punkte eingefahren, was zusätzlich für viel Selbstbewusstsein für die nächsten Aufgaben sorgen sollte. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen zeigt deutlich, dass der RSK eine homogene Mannschaft hat, die bereit ist alles für das Ziel Klassenerhalt zu tun.

Im nächsten Spiel tritt die Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel bei den Sportfreunden in Dorfmerkingen an. Der Tabellenführer hat heute gegen Plattenhardt die erste Saisonniederlage kassiert und wird deshalb gegen den RSK auf Wiedergutmachung aus sein.

Die junge Truppe aus Esslingen hat in diesem Spiel nichts zu verlieren und könnte mit einem Punktgewinn für eine große Überraschung sorgen. Über zahlreiche Unterstützung aus Esslingen würde sich das Team sehr freuen.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Firma BETEX in Aichwald und Herrn Pfahler, für die Beflockung unserer geilen neuen Trikots! Die Premiere ist gelungen!

Tore: 1:0 Düzgün (58.), 2:0 T.Gauß (60.), 3:0 Wittich (73.), 3:1 (90.)

Aufstellung: Krenz- Russ, Düzgün, C.Gauß, Seiffer- Unsöld, Börngen, Häfele, Augner (60. Malbasic), T.Gauß (80. Gajic)- Wittich (75. Pradler)

Noch im Kader: Lehnhardt, Hanselka


RSK punktet beim Tabellenführer

SF Dorfmerkingen- TSV RSK Esslingen 1:1 (0:0)

Dorfmerkingen (HH)- Beim Ligaprimus in Dorfmerkingen zeigte der TSV RSK eine tolle kämpferische Leistung und verpasste nur ganz knapp eine Sensation. Dass es am Ende nur zu einem Punkt reichte lag an einer katastrophalen Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Landesligaspiel das vor allem von den Gastgebern diktiert wurde. Sie verstanden es gut, die Bälle immer wieder in die Schnittstellen der Esslinger Abwehr zu spielen und so für Torgefahr zu sorgen. Der RSK schaffte es am Anfang nur ganz selten sich zu befreien und stand teilweise viel zu tief in der eigenen Hälfte. Auch die Laufbereitschaft war nicht ausreichend um die Dorfmerkinger ernsthaft zu fordern. So waren es die Hausherren die vor allem durch Standards sehr gefährlich waren. Nach gut 20 Minuten hatten dann die Gäste die erste richtig gute Torgelegenheit. Dragan Gajic wurde schön freigespielt und legte den Ball vor dem Tor quer doch Andy Wittich konnte den Ball nicht mehr richtig erreichen. Kurze Zeit später schickte Tobi Gauß wieder Wittich auf die Reise, der das Tor mit seinem Linksschuss nur um Zentimeter verfehlte. Kurz vor der Pause kam Dorfmerkingen nochmal stark auf. Nach einer Ecke köpfte zunächst ein Spieler aufs Tor doch Basti Krenz konnte klären. Den Abpraller entschärfte ein Esslinger Spieler knapp vor der Torlinie. Der RSK hätte sich nicht beschweren können wenn sie nun in Rückstand geraten wären. Doch die letzten Minuten vor der Halbzeit machten Mut für den zweiten Durchgang, da die Esslinger nun präsenter wirkten und merkten, dass die Dorfmerkinger Hintermannschaft alles andere als unüberwindbar ist.

Doch nach dem Wechsel waren es erneut die Hausherren die das Spiel bestimmten. Sie ließen den Ball gut laufen und spielten ein Tempo, das man sehr selten in der Landesliga sieht. Doch die Gäste kamen nun viel besser in die Zweikämpfe und kamen des Öfteren zu guten Kontergelegenheiten. Nach einem kapitalen Abwehrfehler lief RSK Akteur Dragan Gajic allein auf das Gehäuse der Dorfmerkinger zu, schloss aber zu überhastet ab und der Ball ging weit über das Tor. Nur zwei Minuten später lief nun Tobias Gauß allein auf das Tor zu, scheiterte jedoch am gut reagierenden Keeper. Ein Treffer für die Gäste schien nun überfällig zu sein. Wiederum nur wenige Minuten nach den zwei Großchancen, erkämpfte sich Lukas Unsöld auf der rechten Seite den Ball, spielte ihn quer auf den freistehenden Wittich, der den Ball überlegt am Torspieler vorbei ins Tor schlenzte. Die mitgereisten Gästefans sahen nun eine wild anrennende Truppe aus Dorfmerkingen und eine aufopferungsvoll kämpfende Esslinger Mannschaft. Die Gastgeber versuchten es jetzt meistens mit langen Bällen auf ihre Stürmer. Doch die RSK Abwehrreihe war meist in den Zweikämpfen aggressiver und ließ den Stürmern wenig Platz zur Entfaltung. Gegen Ende des Spiels kam Dorfmerkingen dann aber doch noch zu gefährlichen Aktionen. Erst klärte Lukas Unsöld nach einem Kopfball auf der Linie, dann strich ein strammer Schuss knapp am langen Eck vorbei und anschließend grätschte Kevin Börngen einen Ball gerade noch von der Linie weg. Der RSK schaffte es zu selten, die gewonnen Bälle zu halten und vielleicht den entscheidenden Konter zu setzen. Doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass es heute klappen könnte mit einem Sieg beim Tabellenführer. Doch der Schiedsrichter hatte was dagegen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit wurde ein Dorfmerkinger Spieler am Trikot gezogen. Das Foul fand gute zwei Meter außerhalb des Strafraumes statt doch der Schiedsrichter verlegte den Tatort weiter nach vorne und entschied aus unersichtlichen Gründen Strafstoß. Auch der Assistent an der Linie griff nicht ein, obwohl er genau auf Höhe des 16 Meter Raumes stand und somit hätte sehen müssen, dass es kein Elfmeter war. Nach dem Verwandelten Strafstoß hatten die Hausherren sogar noch die Chance zum Siegtreffer, doch ein Stürmer scheiterte mit seinem Schuss an Torspieler Basti Krenz. Nach dem Schlusspfiff war die Aufregung auf Esslinger Seite sehr groß, die Dorfmerkinger dagegen konnten sich über das Schiri Geschenk freuen. Insgesamt muss man sagen, dass der Ausgleichstreffer aufgrund der Spielanteile verdient war, letztendlich aber sehr glücklich für den Tabellenführer.

Der RSK ist nun seit vier Spielen ungeschlagen und möchte die Serie kommenden Sonntag weiter ausbauen. Auf der Katharinenlinde gastiert dann die Spvgg Au/Iller die zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz steht. Doch auch nach dem tollen Punktgewinn in Dorfmerkingen darf der Verbandsliga- Absteiger keinesfalls unterschätzt werden sonst wird es ein böses Erwachen für die Esslinger geben.

Tore: 0:1 Wittich (70.), 1:1 (90.+2)

Aufstellung: Krenz- Russ (56. Börngen),Düzgün, C. Gauß, Seiffer- Unsöld, Häfele, Augner, Gajic (72. Malbasic), T. Gauß- Wittich (75. Pradler)

Noch im Kader: Müller, Weise, Ramser, Römer



Drei Punkte für Esslingen nach irrem Spielverlauf

 

TSV RSK Esslingen- Spvgg Au/Iller     5:3   (2:1)

 

Esslingen (HH)- In einem schwachen Landesligaspiel gewinnt der TSV RSK gegen den Tabellenletzten aus Au und verschafft sich weiter Luft im Kampf gegen den Abstieg.

Über die meiste Zeit des Spiels waren die Gäste die aggressivere Mannschaft, versäumten es aber ihre zahlreichen Torchancen zu nutzen. Der RSK dagegen wirkte heute nicht frisch, machte aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore und verlässt dank dieses Arbeitssieges den Relegationsplatz 12.

 Eine Woche nach dem starken Auftritt beim Tabellenführer aus Dorfmerkingen, wollte der RSK heute gegen das Schlussschlicht aus Au nachlegen. Dass das eine nicht minder schwere Aufgabe werden würde zeigte sich von Beginn an. Die Gäste demonstrierten, dass sie in nahezu allen Mannschaftsteilen über sehr gute Fußballer verfügen und keineswegs die drei Punkte kampflos in Esslingen abgeben wollten. Die Esslinger dagegen taten sich sehr schwer richtig in die Zweikämpfe zu kommen. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es dem RSK mit geradlinigen Pässen in die Spitze für Unruhe in der Auer Abwehrreihe zu sorgen. Mit der ersten richtigen Torchance fiel dann gleich die Führung für die Gastgeber. Max Pradler scheiterte zunächst am Keeper der Gäste, den abgewehrten Ball legte sich Andy Wittich zunächst am Torhüter vorbei und schoss ihn dann ins Netz. Der Treffer sorgte aber nicht für die erhoffte Ruhe im Spiel der Esslinger. Trotzdem kamen sie noch zu zwei sehr guten Torchancen durch Lukas Unsöld und Till Augner. Doch einmal stand der Pfosten im Weg, das andere Mal ging der Ball knapp drüber. Au war aber insgesamt einfach frischer, handlungsschneller und aggressiver. Deshalb kamen sie zu unzähligen Torchancen die aber ungenutzt blieben. Zwei Mal Aluminium, ein Esslinger Spieler auf der Linie oder auch das eigene Unvermögen verhinderten mehrmals den Ausgleich für die Gäste. Auch nach den gefühlten 20 Standards der ersten Hälfte verfehlte der Ball des Öfteren das Tor der Esslinger nur knapp. Eine Führung für den Verbandsliga-Absteiger wäre hochverdient gewesen. Doch wie es so oft im Fußball kommt wurden die Auer für ihre schlechte Chancenverwertung bestraft. Nach einem guten Lauf von Gerrit Seiffer passte der auf Tobi Gauß der zunächst mit einem Schlenzer am Torspieler der Gäste scheiterte. Gegen den Nachschuss von Max Pradler war er dann allerdings machtlos und es stand 2:0. Die Zuschauer auf der Katharinenlinde rechneten nun wohl mit einem deutlichen Heimsieg. Doch Au steckte nicht auf. Sie spielten weiter gut nach vorne und kamen zu vielen hochkarätigen Chancen. So fiel dann, wenn auch in der Entstehung dieses Mal etwas glücklich, der Anschlusstreffer. Die Esslinger wollten einen Ball nach außen klären, schossen  aber einem Auer ans Bein und der Ball landete direkt vor den Füßen eines nächsten freistehenden Auer Spielers der keine Probleme hatte den Ball an Torsten Müller vorbei zu schieben. Der Schiedsrichter pfiff erst gar nicht mehr an und es ging in die Kabine.

 In der zweiten Hälfte änderte sich zunächst wenig. Die Esslinger fanden weiterhin keine gute Einstellung zu diesem wichtigen Spiel. Folgerichtig kamen die Gäste auch zum verdienten Ausgleich. Wiederum waren es zahlreiche Fehler des RSK die sich durch alle Reihen der Mannschaft zogen. Die Auer versuchten es weiter mit schnellem Spiel nach vorne und holten unzählige Freistöße und Eckbälle heraus die aber zunächst nicht zum Erfolg führten. Doch zum Glück, aus Esslinger Sicht, war das Defensivverhalten der Gäste wenig landesligatauglich. Die Außenspieler der Abwehrkette liefen immer wieder hinterher und der RSK kam dadurch zu gefährlichen Szenen über die Flügel. Letztendlich fehlte vor dem aber Tor die nötige Entschlossenheit um eine erneute Führung zu erzwingen. So fiel das Tor zum 3:2 auch etwas überraschend. Nach einem Einwurf zog Hannes Häfele am Eck des Strafraumes aus der Drehung ab und schoss den Ball ins lange Eck des Auer Tores. Das verlieh dem RSK nochmal Flügel und die Esslinger Zuschauer hofften nun auf ein Happy End dieses schlechten Spiels. Doch nur vier Minuten später gelang Au der erneute Ausgleich per Kopf nach einem Eckball. Jetzt sah es wieder nach einem Sieg für die Gäste aus, die alles nach vorne warfen. Für sie zählte deutlich sichtbar nur ein Sieg. Das nutze das Mädel-Lattacher Team in der letzten Spielminute aus. Lukas Unsöld wurde auf der rechten Seite gut freigespielt, spielte quer auf Ranko Malbasic, der keine Probleme hatte den Ball ins Tor zu schieben. Jetzt bebte die Katharinenlinde und erinnerte stark an den Lauterer Betzenberg, wo jedoch meistens besserer Fußball zu sehen ist. Au steckte immer noch nicht auf und versuchte mit langen Bällen nochmals für Unruhe zu sorgen. Mit dem Schlusspfiff dieses verrückten Spiels gelang Neuzugang Alex Weise bei seinem Debüt der letzte Treffer für den RSK. Zwei Mal scheiterten die Esslinger am Torspieler aus Au, bevor Weise den Ball dann ins leere Tor einschieben konnte. Nun war auch die dreiminütige Nachspielzeit vorbei und die RSK- Mannschaft, das Betreuerteam und die Fans atmeten Tief durch.

 Ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt ist gemacht doch das Spiel war alles andere als befriedigend. Vor allem schienen die Esslinger heute vom Kopf her nicht so ganz wach gewesen zu sein. Es gilt darüber zu reden und mehr Konstanz in das eigene  Spiel zu bekommen. Die Schwankungen sind nicht so einfach zu erklären, doch letztendlich weiß jeder, dass es nur gemeinsam geht und dass der Sieg heute in der Gesamtheit glücklich zustande kam.

Doch morgen fragt keiner mehr danach und auch Au muss erst einmal geschlagen werden. Es darf trotz hoher Ansprüche nie vergessen werden, dass es erst die zweite Landesligasaison der jungen Truppe ist und nicht alles immer nur Bergauf gehen kann. Solche Spiele also nur schlecht zu reden wäre übertrieben.

 Fakt ist: aus den letzten 5 Spielen stehen immerhin nun 11 Punkte!

 Im nächsten Spiel am kommenden Samstag gastiert der TSV RSK beim SV Hoffeld, der die letzten drei Spiele in Folge gewinnen konnte. Die Truppe von Trainer und Ex-Profi Stefan Minkwitz siegte zuletzt 6:0 in Plattenhardt und wird sicherlich mit breiter Brust auftreten. Nur wenn es der RSK schafft, wieder die richtige Einstellung zu finden und den kämpferischen Einsatz der vergangenen Spiele zeigt, kann auch aus Hoffeld der ein oder andere Punkt entführt werden.

 Vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer, die ihren Sonntag bei dem herrlichen Wetter auf der Katharinenlinde verbracht haben. Schade nur, dass das Spiel unserer zweiten Mannschaft zeitgleich auf den ungeliebten Kunstrasenplatz nach Wäldenbronn verlegt wurde und somit einige Zuschauer weniger auf den Berg kommen konnten.

Tore: 1:0 Wittich (10.), 2:0 Pradler (34.), 2:1 (45.), 2:2 (62.), 3:2 Häfele (83.), 3:3 (87.), 4:3 Malbasic (90.), 5:3 Weise (90.+3)

 Aufstellung: Müller- Düzgün, Börngen, Römer, Seiffer- Häfele, Unsöld, Wittich (60. Malbasic), T.Gauß (75. Gajic), Augner (68. Weise)- Pradler

Noch im Kader: Mädel, Ramser



RSK- Erfolgsserie geht weiter

SV Hoffeld - TSV RSK Esslingen 1:2 (1:2)

Hoffeld (HH)- Der TSV RSK lässt sich auch vom starken Aufsteiger aus Hoffeld nicht stoppen und fährt den nächsten wichtigen Sieg im Abstiegskampf ein. In der ersten Halbzeit einer spannenden Landesligapartie zeigten die Gäste die bessere Spielanlage, hatten klar mehr vom Spiel und führten verdient. Im zweiten Durchgang gerieten sie allerdings stark unter Druck und mussten einige Male um die knappe Führung bangen.

Nach dem glücklichen Sieg vergangene Woche gegen das Tabellenschlusslicht Au/Iller stand das nächste Spiel gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt an. Die Gastgeber aus Hoffeld hatten die letzten drei Partien in Folge gewinnen können und wollten auch dem RSK ein Bein stellen. Doch die Esslinger kamen deutlich besser ins Spiel und ließen den Hoffeldern auf dem kleinen Kunstrasenplatz wenig Raum für Kombinationen. Der RSK dagegen verstand es sehr gut den Ball laufen zu lassen. Immer wieder schafften sie es den Ball durchs Mittelfeld zu spielen, zu verlagern und dann in die Spitze auf die flinken Stürmer zu spielen. So entstand auch der Führungstreffer für die Gäste. Lukas Unsöld nahm einen schönen Pass exzellent mit und lupfte den Ball über den Hoffelder Keeper. Zum ersten Mal waren nun die zahlreichen Fans aus Esslingen zu hören, die bis dahin in der stimmungsvollen Atmosphäre einiger junger Fans aus Hoffeld untergegangen waren. Mit Doppelhaltern und Fangesängen sorgten sie für eine nicht alltägliche Landesligastimmung auf dem allerdings nicht ganz landesligawürdigen Sportplatz. Das Führungstor sorgte für viel Selbstbewusstsein und brachte noch mehr Ruhe in das Spiel der Esslinger. Auch das Spiel gegen den Ball war in dieser Phase sehr gut. Alle RSK- Akteure verschoben gut über den Platz und der ballbesitzende Hoffelder wurde nahezu immer gedoppelt und hatte somit wenig Möglichkeiten den Ball an seine Mitspieler zu bringen. Doch trotzdem kamen auch die Hausherren zu Chancen. Einen schnell ausgeführten Freistoß konnte Basti Krenz gerade noch wegfausten und ein Schuss eines Stürmers ging knapp über die Latte. Dann war wieder der RSK an der Reihe. Und wie. Nach einem Eckball von Lukas Unsöld stieg der stark spielende Innenverteidiger Claudio Römer am höchsten und köpfte den Ball in den Torwinkel. Die Führung war absolut verdient da die Hoffelder dem schnellen Spiel nach vorne, dem aggressiven Zweikampfverhalten und der läuferischen Überlegenheit der Esslinger wenig entgegenzusetzen hatten. Doch wie letzte Woche fiel dann doch noch etwas überraschend der Anschlusstreffer. Nach einem unnötigen Foul schlenzte Ex-Profi Rahmanovic den fälligen Freistoß grandios in den rechten Knick. Basti Krenz hatte gegen diesen perfekten Schuss keine Abwehrchance. Es ging mit einer knappen Führung für den RSK zum Pausentee.

Nach dem Wechsel zeigte sich ein anderes Bild. Die Mannschaft von Trainer Stefan Minkwitz kam sehr viel besser aus der Kabine. Der RSK wusste die ersten Minuten nicht wirklich wie ihnen geschah. Hoffeld kam zu mehreren hundertprozentigen Torchancen. Landesliga Top-Torjäger Marc Brodbeck vergab zweimal freistehend vor dem Esslinger Gehäuse und auch die anderen Stürmer zielten nicht genau genug. Die spektakulärste Tor-Szene spielte sich auch im Esslinger Strafraum ab. Ein von Basti Krenz abgewehrter Schuss landete direkt vor einem Stürmer aus Hoffeld der nur noch einzuschieben brauchte. Doch Claudio Römer setzte eine blitzsaubere Grätsche an und lenkte den Ball somit gerade noch an die Latte. Die Esslinger schafften es nur noch selten für Gefahr zu sorgen. Die sich bietenden Konter wurden, wie auch in Spielen zuvor, zu schlampig zu Ende gespielt. Trotzdem hatten Till Augner, Dragan Gajic und Max Pradler gute Schussmöglichkeiten die jedoch allesamt knapp am Tor vorbei strichen. Die Esslinger Zuschauer sahen in der Schlussphase der Partie einen leidenschaftlich kämpfenden RSK, der sichtlich alles dafür tat den Sieg nach Hause zu bringen. Das wurde dann nach einer dreiminütigen Nachspielzeit auch belohnt. Alles in allem war der Sieg der Esslinger nicht unverdient wenn man die erste Halbzeit anschaut. Allerdings muss man fairerweise auch sagen, dass die Hoffelder im zweiten Durchgang die besseren Torchancen hatten und auch zum Ausgleich hätten kommen können.                                                                                                                                      

Nach dem Spiel feierten die Esslinger ausgelassen mit den Zuschauern und irgendwie hatte man das Gefühl, einen besonderen Sieg eingefahren zu haben. Dass dieser aufgrund der verrückten Tabellensituation wieder einmal verdammt wichtig war ist allen klar. Dazu kommt aber die Gewissheit, dass die jungen RSKler immer mehr zusammen wachsen und dieser Sieg in Hoffeld ein weiterer Schritt nach vorne war. Alle Mannschaftsteile haben über weite Strecken überzeugt und es darf gerne so weiter gehen.

Glückwunsch ans komplette RSK- Team, Trainer, Betreuer und Fans!

Der Lauf des RSK geht also weiter und man darf gespannt sein wohin das noch führen kann. Es ist auf jeden Fall zu beobachten, dass die Esslinger so langsam zu einem Team heranreifen dem viel zu zu zutrauen ist. Der RSK klettert durch diesen Sieg zwar auf den sechsten Platz doch die Tabelle verdeutlicht auch, dass es mit zwei Niederlagen auch ganz schnell wieder ganz nach hinten gehen kann. Deshalb muss im Training weiterhin hochkonzentriert und mit vollem Einsatz gearbeitet werden um bis zur Winterpause noch möglichst viele Punkte einzufahren.

Am kommenden Sonntag empfangen die Schützlinge von Michael Lattacher und Jens Mädel den Tabellenvorletzten aus Ebersbach, der bisher nur 6 Punkte sammeln konnte. Vom Papier her scheint der RSK Favorit zu sein. Doch wer schon mal ein Derby zwischen diesen Teams gesehen hat weiß, dass dies keine „normalen“ Spiele sind. Die Ebersbacher werden sich zerreißen und alles daran setzen, den Lauf des RSK zu stoppen. Der RSK ist gut beraten die Ebersbacher nicht zu unterschätzen und wie auch gegen Hoffeld mit klarem Kopf und vollem Einsatz aufzutreten. Nur so kann es dem RSK gelingen, sich für die beiden Niederlagen der vergangenen Saison zu revanchieren und die Ebersbacher ohne Punkte nach Hause zu schicken.

Tore: 0:1 Unsöld (17.), 0:2 Römer (25.), 1:2 (45.)

Aufstellung: Krenz- Düzgün, Römer, Börngen, Seiffer- Häfele, Malbasic (90. Ramser ), Wittich, T.Gauß (60. Augner), Unsöld- Pradler (84. Gajic)

Noch im Kader: Müller, Weise

RSK verliert erstes Rückrundenspiel

Bericht aus der Filderzeitung


Mit einem knappen, aber nicht unverdienten 2:1 siegte die TSVgg Plattenhardt beim TSV RSK Esslingen und konnte hierdurch an den Esslingern vorbeiziehen. Ein Traumtor von Giampiero Lapeschi leitete den Plattenhardter Sieg nach 18 Minuten ein. Nach einem Befreiungsschlag der Esslinger Abwehr lies er den Ball von der Brust abtropfen, zog ab und traf aus 25 Meter. Plattenhardt war danach die klar spielbestimmende Mannschaft, hatte aber Glück, dass Andy Wittich nach 40 Minuten freistehend verzog und somit der Vorsprung anhielt. Im Gegenzug setzte sich Plattenhardts Neuzugang Mirando Bajramovic über rechts durch und kam zum Abschluss. Zwar konnte der Esslinger Torwart Basti Krenz den strammen Schuss gerade noch so entschärfen, aber Denis Kroer war zur Stelle und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie. Nur eine Minute später zeigte Schir Kohler nach einem überflüssigen Foulspiel von Pietro Salvaggio auf den Punkt. Florian Hauser, der den grippekranken Tomislav Ramljak im TSV Tor vertrat hatte jedoch einen glänzenden Einstand und parierte gegen Till Augner. Nach dem Seitenwechsel spielte der Gast aus Plattenhardt nicht mehr so konzentriert wie im ersten Durchgang und musste folgerichtig den Anschlusstreffer hinnehmen. Andreas Wittich, der kurz zuvor im Duell gegen Hauser noch das Nachsehen hatte stand plötzlich frei vor dem Tor und konnte sich die Ecke aussuchen. Erst jetzt gab die Schwarz-Truppe wieder mehr Gas und die wenigen Zuschauer sahen Torchancen auf beiden Seiten. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend und erst als Tobias Gauss in der Nachspielzeit die letzte Großchance der Gastgeber aus lies war der Sieg für Plattenhardt perfekt.   V.M.


Tore: 
0:1 (18.), 0:2 (42.), 1:2 Wittich (62.)


Aufstellung:
Krenz- Muric, Börngen, Römer, Seiffer- Häfele, Cacciatore (31. Malbasic), (82.Weise), Augner, Russ- Wittich, Gajic (31.T.Gauss)

Noch im Kader
: Müller


Esslinger Auswärtsniederlage nach blamablem Auftritt

TSV Weilheim - TSV RSK Esslingen 3:0 (2:0)

Bericht aus dem Teckboten

Weilheim. „Das Beste war das Wetter“, meinte Esslingens Trainer Michael Lattacher nach der Partie. Völlig enttäuscht verließ der Coach das Weilheimer Lindach-Stadion: „Ich frage mich manchmal, was wir Woche für Woche trainieren.“ Nur in den ersten fünf Minuten war der TSV RSK Esslingen ein gleichwertiger Gegner. Danach erspielten sich die Schützlinge von Trainer Alexander Hübbe ein klares Übergewicht. Die erste Möglichkeit zur Weiheimer Führung hatte Nico Ruggiero. Nach einer maßgerechten Vorlage von Marcel Mettang ließ sich der defensive Mittelfeldspieler, nachdem er das Leder am Torwart vorbeigelegt hatte, zu weit abdrängen und vergab damit die gute Möglichkeit (6.). Nur zwei Minuten später stürmte auch Pascal Hartmann nach Vorlage von Marcel Hölig alleine aufs Tor zu - der 21-Jährige scheiterte aber an Gästekeeper Bastian Krenz (8.).

Der TSV Weilheim knüpfte nahtlos an die gute Leistung im letzten Spiel an. Was aber gegen einen äußerst schwachen Gegner auch kein großes Problem war. „Wenn wir so Fußball spielen, gewinnen wir kein Spiel mehr“, ärgerte sich der RSK-Coach. Besser machten es die Limburgstädter. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Gastgeber in Führung gehen würden. Der Führungstreffer war dann allerdings vom Glück begünstigt: Nach einem Querschläger von Claudio Römer im eigenen Strafraum landete das Leder bei Marcel Mettang, und dieser bediente mit einer wunderbaren Hackenvorlage den mitgelaufenen Daniel Heisig, der keine Mühe hatte, das Leder aus sechs Metern über die Linie zu befördern (27.). Nur fünf Minuten später war nach einer gelungenen Kombination der Limburgstädter Deni Kalfic zur Stelle und erzielte mit dem 2:0 seinen ers­ten Treffer für den TSV Weilheim.

Nicht nur in der Abwehr zeigten die Gäste aus Esslingen extreme Schwächen, auch im Spiel nach vorne war so gut wie nichts zu sehen. „Gegen solch eine schwache Mannschaft haben wir in dieser Saison noch nicht gespielt“, meinte Weilheims Co-Trainer Danell Stumpe. In der gesamten ersten Halbzeit gab es nicht einen gefährlichen Torschuss auf das Weilheimer Gehäuse. Die einzigen Gelegenheiten resultierten aus einem Freistoß von Mario Russ, der zwei Meter über das Tor ging (19.) und einem harmlosen Schuss von Andreas Wittich kurz vor der Halbzeitpause (38.). In den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel verpassten es die Limburgstädter, für die Vorentscheidung zu sorgen. Zunächst scheiterte Kai Sigel mit einem Kopfball an Schlussmann Krenz (44.) und Pascal Hartmann setzte den Ball nur um Zentimeter über das Tor (45.+1).

Im zweiten Durchgang schaltete der TSV Weilheim einen Gang zurück, ohne jedoch das Spiel aus der Hand zu geben. Es dauerte fast eine Viertelstunde bis zur nächsten Weilheimer Möglichkeit. Der eingewechselte Sebastian Cronauer kam gegenüber dem Gäste-Torwart einen Schritt zu spät (60). Nach einem klaren Foulspiel von Torhüter Bastian Krenz an Pascal Hartmann im Strafraum zögerte Schiedsrichter Alexander Paul keine Sekunde und zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Normalerweise gilt Kai Sigel als „Mister Zuverlässig“, doch dieses Mal schoss Sigel das Leder über einen Meter übers Tor (67.). Sigel nahm‘s locker: „Wir haben trotzdem gewonnen, und die Mannschaft freut sich jetzt über eine Kiste Bier.“

Nur drei Minuten später war die Begegnung dann endgültig entschieden: Nach toller Vorarbeit von Sebas­tian Cronauer war Pascal Hartmann zur Stelle und krönte seine erneut gute Leistung mit dem 3:0 (70.). In der Schlussphase konnte Weilheimes Torwart Bastian Treiber sein Können unter Beweis stellen. Er parierte gleich zweimal prächtig bei Schüssen von Andreas Wittich (72.) und Mario Russ (73.). Ansonsten hatte Weilheims Torhüter einen ruhigen Nachmittag. Trainer Alexander Hübbe war vor allem mit der geschlossenen Mannschaftsleistung zufrieden: „Nur als Kollektiv schaffen wir den Klassenerhalt.“ me

Tore: 1:0 (27.), 2:0 (32.), 3:0 (70.)

Aufstellung: Krenz - Muric (46. Seiffer), Börngen, Römer, Reutter - Gajic (70. C. Gauß), Häfele (60. Weise), Augner, T. Gauß, Russ - Wittich

Noch im Kader: Müller, Düzgün


RSK kämpft und verliert

TSV RSK Esslingen- TSV Regglisweiler 1:3 (1:1)

Esslingen (HH)- Der TSV RSK hat auch das vierte Rückrundenspiel in Serie verloren. Die Jungs von der Katharinenlinde zeigten zwar eine deutliche Leistungssteigerung im Gegensatz zur jüngsten Niederlage in Weilheim, waren jedoch letztlich nicht in der Lage, die Gäste aus Regglisweiler ernsthaft an den Rand einer Niederlage zu bringen.

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge, konnte man endlich mal wieder ein Heimspiel auf dem geliebten Berg auf der Katharinenlinde austragen. Die Zuschauer, die sich auf dem RSK versammelten, durften gespannt sein, wie sich die Esslinger nach dem zuletzt peinlichen Auftritt in Weilheim präsentieren würden. Die Heimelf begann konzentriert und angriffslustig. Im Mittelfeld wurden die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und die Bälle schnell in die Spitze gespielt. Es war allen Spielern anzumerken, dass sie auf Wiedergutmachung aus waren. Auf dem schwer zu bespielenden Rasen, der sich jedoch im Vergleich zu den letzten Wochen stark verbessert hat, wurde teilweise gefällig kombiniert und der Ball lief über mehrere Stationen, ohne dass die Gäste dazwischen gehen konnten. Doch auch Regglisweiler war mit seinen schnellen und technisch versierten Spielern stets gefährlich. Nach guten Ansätzen aber ohne die letzte Durchschlagskraft zeigen zu können, legte sich Till Augner den Ball zum Freistoß zu recht und zirkelte ihn an der Mauer vorbei ins rechte obere Toreck zur Führung für den TSV RSK (23.) Die Hausherren traten nun zunächst noch selbstbewusster auf, da man endlich wieder einmal in Führung gehen konnte. So hatte der RSK im Ansatz gute Chancen, die aber vor dem Tor einfach nicht konsequent genutzt werden konnten. Das eine Mal erreichte C.Gauß einen zurückgelegten Ball nicht ganz, die anderen Mal war nach guten Freistößen keiner am langen Pfosten zur Stelle. So versäumten es die Esslinger ihre Führung auszubauen. Doch aus nicht erklärbaren Gründen, schaltete die Heimelf dann einen Gang zurück und ließ den Gästen zu viel Platz um zu kombinieren. Sie erspielten sich dabei jedoch außer einer Reihe von Standardsituationen keine hundertprozentigen Torchancen. Doch kurz vor der Halbzeit fiel dann doch der Ausgleich. Nach einem langen Diagonalball verlängerte ein Abwehrspieler des RSK den Ball unglücklich auf den Stürmer der Gäste, der nur noch einzuschieben brauchte (43.). Das Zustandekommen des Gegentores passte zur derzeitigen Situation der Esslinger. Da wird der Ball abgefälscht und springt vom Innenpfosten ins Tor, anstatt eben mal neben das Tor. So ging es aufgrund der ausgeglichen Spielanteile mit einem gerechten Unentschieden in die Kabine.

Regglisweiler kam mit viel Schwung aus der Halbzeitpause. Allein in den ersten fünf Minuten kamen sie zu vier Eckbällen, die sie jedoch trotz teilweiser vogelwilder Abwehrversuche der Hausherren nicht in Tore ummünzen konnten. Der RSK schaffte es in dieser Phase viel zu selten sich zu befreien. Wurde in der ersten Halbzeit noch flach übers Mittelfeld nach vorne kombiniert, wurden die meisten Bälle lang geschlagen. Die Hintermannschaft der Gäste hatte mit dieser Spielweise jedoch selten Probleme und gewann nahezu jedes Kopfballduell. Nach einem wiederum lang geschlagenen Diagonalball eines Abwehrspielers aus Regglisweiler, unterlief ein RSK- Verteidiger den Ball und der Stürmer der Gäste konnte nach seinem Lauf in den Strafraum nur noch vom heraus stürmenden Torspieler Krenz gefoult werden. Der fällige Strafstoß wurde sicher verwandelt. Der RSK war wieder einmal in Rückstand geraten, hatte es sich aber auch selbst zu zuschreiben, da die Anfangsphase der zweiten Hälfte schlichtweg verschlafen wurde. Doch die Esslinger steckten nicht auf. Keiner der Zuschauer auf der Katharinenlinde konnte den RSK-Akteuren fehlenden Kampfeswillen oder Leidenschaft vorwerfen. Doch die junge Mannschaft hatte sichtlich Probleme, den Ball gefährlich in Richtung des Gäste-Gehäuses zu bringen. Die vereinzelt gut herausgespielten Angriffe waren am Ende letztlich ungefährlich, da der letzte entscheidende Pass in die Spitze nicht an kam. Die einzige nennenswerte Torchance hatte der TSV RSK nach einer Ecke. Doch der Kopfball von Heiko Reutter fand den Weg ins Tor nicht. Gegen Ende des Spiels stellte der RSK auf eine Dreierkette um. Das bot den Gästen immer mehr Räume für ihre gefährlichen Konter. So fand eine Flanke von der rechten Seite den Kopf eines mit eilenden Stürmers, der aus kurzer Distanz zur Entscheidung einköpfte (85.)

Nach dem Spiel sah man hängende Köpfe und trauriger Gesichter auf Seiten des RSK und feiernde bei den Gästen, die mit diesem Auswärtssieg den zweiten Tabellenplatz der Landesliga übernahmen.

Doch aufgeben gilt nicht. Es ist natürlich nicht wegzudiskutieren, dass sich die Lage des RSK in den vergangenen Spielen nicht verbessert hat. Es kommen zurzeit einige Komponenten zusammen, die es der jungen Mannschaft nicht gerade erleichtern, unverkrampft und mit Spaß Fußball zu spielen. Es nützt aber nichts, ständig nach Ausreden zu suchen und die Schuld weiterzugeben. Es ist schlichtweg normal, dass ein Verein wie der RSK, auch mal eine schwierige Zeit durchmacht. Man darf eben trotz allem nicht vergessen mit welchen Mitteln und Voraussetzungen die Esslinger auskommen müssen. Deshalb wird auch die letzte Niederlage nichts daran ändern, dass auf dem RSK bis zuletzt gekämpft und alles für den Erfolg getan werden wird. Am besten schon nächste Woche.

Im nächsten Spiel am kommenden Sonntag tritt der RSK beim TV Nellingen an. Im Derby sind wieder drei Punkte zu vergeben. Nicht mehr und nicht weniger.

Tore: 1:0 Augner (23.), 1:1 (43.), 1:2 (61. FE), 1:3 (85.)

Aufstellung: Krenz – Muric, Düzgün, Römer, Seiffer (71. Cacciatore) – Gajic (77.Reutter), Häfele, C.Gauß (80.Weise), Russ, Augner- T.Gauß

Noch im Kader: Müller


Aufatmen- RSK feiert ersten Sieg im Jahr 2011

TV Nellingen- TSV RSK Esslingen 0:1 (0:0)

Nellingen (HH)- Das war heute sicher ein enorm wichtiger Sieg für den TSV RSK beim Derby in Nellingen. Nach vier Niederlagen in Folge, standen die Esslinger doch schon stark unter Druck beim Nachbarn von den Fildern. In einer insgesamt ausgeglichenen Landesligapartie, bei ungewohnt warmen Außentemperaturen, hatte der RSK am Ende die Nase vorn und konnte endlich einmal wieder einen Sieg einfahren.

Die Gastgeber kamen zunächst besser in die Partie und waren in den ersten Minuten die agilere Mannschaft. Der RSK hatte sichtlich Probleme auf dem großen Platz die Räume eng zu machen. So kamen die Nellinger zu einigen gefährlichen Flanken, die im Strafraum aber allesamt keine Abnehmer fanden. Die Gäste zeigten dann allmählich, dass auch sie am Derby teilnehmen wollen. Immer dann, wenn geduldig kombiniert und der Ball über mehrere Stationen gehalten wurde, waren die Aktionen auch schön anzusehen und gefährlich. Doch die Nellinger hatten die erste hochkarätige Torchance. Nach einem langen Ball, setzte sich ein Stürmer robust durch und lief auf den Esslinger Keeper Basti Krenz zu. Doch anstatt freistehend selbst den Abschluss zu suchen, legte er den Ball quer und Claudio Römer konnte den Ball gerade noch zur Ecke klären. Kurze Zeit später, kamen auch die Esslinger gefährlich vors Tor der Nellinger. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite, ließ Mario Russ einige Gegenspieler stehen und legte den Ball in den Lauf von Dragan Gajic, der jedoch am Nellinger Torspieler scheiterte. Es gelang dem TSV RSK nun immer wieder, den Ball durchs Mittelfeld in die Spitze zu spielen. Nach einem Freistoß von Till Augner, konnte ein Nellinger Abwehrspieler den abgewehrten Ball gerade noch vor einem einschussbereiten Esslinger klären. Den anschließenden Eckball köpfte Claudio Römer knapp übers Gehäuse, kurze Zeit später klatschte der Ball nach einem Augner Kopfball an die Latte. Die Aktion war jedoch bereits abgepfiffen. Nach einer guten halben Stunde hatten die Gäste von der Katharinenlinde dann die Oberhand. Die wieder mal neu formierte Viererkette stand gut und ließ keine nennenswerten Torchancen für Nellingen zu. Kurz vor der Pause hatte dagegen der RSK nochmals die Chance in Führung zu gehen. Der bis dato schönste Angriff wurde zunächst über die linke Seite vorgetragen, dann nach rechts verlagert und der Ball letztlich von Demir Muric in die Mitte geflankt. Der Ball landete bei Tobi Gauß, der auf den mitgelaufen Hannes Häfele zurücklegte. Dessen Schuss strich jedoch knapp rechts am Tor vorbei. So wurden torlos die Seiten getauscht.

Nach dem Wechsel war der RSK zunächst die tonangebende Mannschaft. Sie zeigten, wenn auch zu wenig, dass sie schönen Fußball spielen können. Jedoch fehlte nach vorne dann meist doch die Durchschlagskraft. So kamen die Nellinger nach gut einer Stunde wieder besser ins Spiel und drängten den RSK weit in die eigene Hälfte zurück. Nach einem langen Ball, lief ein Stürmer der Nellinger in Richtung RSK-Tor, bis Basti Krenz heraus stürmte und ihn zu Fall brachte. Doch der Torspieler hatte Glück, dass er noch Mitspieler hinter sich hatte und bekam folgerichtig nur die gelbe Karte. Das Spiel verflachte nun immer mehr, was vielleicht auch etwas den heißen Temperaturen geschuldet war. Es tat sich vor den Toren nicht mehr viel, das Meiste spielte sich im Mittelfeld ab, wo jetzt immer mehr Zweikämpfe geführt wurden. Es schien so, als hätten sich die beiden Mannschaften schon etwas mit einem Unentschieden abgefunden zu haben. Damit hätten die Nellinger allerdings viel besser leben können als die Esslinger. Doch es kam anders. Der eingewechselte Andreas Wittich, der für viel Wirbel in der Nellinger Hintermannschaft sorgte, erkämpfte sich den Ball und spielte ihn wunderschön in die Schnittstelle der Viererkette. Der mitgelaufene Till Augner behielt die Nerven und traf am Keeper vorbei ins kurze Eck zur vielumjubelten Führung für den RSK (78.). Die Nellinger waren nun wütend und versuchten vor allem mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Nach einem schlimmen Fehler der Esslinger, lief ein Stürmer auf Krenz zu, um kurvte ihn, und schoss aufs Tor. Doch endlich hatten die Esslinger auch mal wieder das Glück des Tüchtigen, das in den letzten Spielen nie da war. Der Ball landete am Pfosten und Claudio Römer konnte ihn klären. Es wäre wieder einmal ein bitterer Rückschlag gewesen, der aber wie so oft aus eigenen Unzulänglichkeiten zu Stande gekommen wäre. Nach einer kurzen Nachspielzeit war der Auswärtssieg für den TSV RSK Esslingen perfekt.

Dies war nun schon der dritte Derby-Sieg gegen Nellingen in dieser Saison (einer davon im Vorbereitungsspiel). Die Spieler, Betreuer und Fans lagen sich erleichtert in den Armen. Jedem war klar, dass dies ein ungemein wichtiger Sieg in Richtung großes Ziel Klassenerhalt war. Nicht allein aufgrund der enorm engen Tabellensituation, sondern auch für das Selbstbewusstsein. So wurden endlich auch die guten Trainingseinheiten mal wieder belohnt. Außerdem herrscht die Erkenntnis, dass mit viel Kampf und Leidenschaft auch wieder gewonnen werden kann.

Es heißt nun wieder Vollgas im Training zu geben und sich konzentriert auf das nächste Spiel vorzubereiten. Jedem muss klar sein, dass der Sieg heute nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung war und noch viel getan werden muss. Ausruhen gilt nicht!

Am kommenden Sonntag gastiert der TSV Deizisau auf der Katharinenlinde. Auch in diesem Derby wird dem RSK wieder rein gar nichts geschenkt werden. Nur mit vollem Einsatz und purem Siegeswillen kann auch der starke Aufsteiger geärgert werden.

Vielen Dank vom gesamten Team an die Zuschauer für die tolle Unterstützung in Nellingen. Wir hoffen auch gegen Deizisau auf euer Kommen.

Tor: 0:1 Augner (78.)

Aufstellung: Krenz- Seiffer (70. Reutter), Cacciatore, Römer, Muric- C.Gauß (77. Weise), Augner, Häfele, T.Gauß, Russ- Gajic (70. Wittich)

 Noch im Kader: Müller



4:3- RSK gewinnt verrücktes Derby

TSV RSK Esslingen- TSV Deizisau 4:3 (4:0)

Esslingen (HH)- Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die zahlreichen Zuschauer am heutigen Sonntagnachmittag auf der Katharinenlinde. Nach einer spektakulären ersten Halbzeit, führten die Esslinger bereits mit 4:0 gegen die Gäste aus Dezisau und mussten unerklärlicherweise gegen Ende des Spiels trotzdem noch um den zweiten Derby- Sieg in Folge bangen.

Nach dem hart umkämpften Erfolg gegen Nellingen aus der Vorwoche, wollte der TSV RSK gegen den starken Aufsteiger aus Deizisau nachlegen, um sich weiter Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Bei herrlichem Fußballwetter zeigte der RSK dann auch, dass es heute nur einen Sieger geben sollte. Nach nur 3 Minuten spielte Mario Russ einen schönen Ball in die Schnittstelle der Gästeabwehr und Tobi Gauß hob den Ball über den haurauseilenden Keeper ins Tor zur frühen Führung für die Gastgeber. Nur ein paar Minuten später erzielte Neuzugang Nino Cacciatore nach einer Augner-Ecke per Kopf das 2:0 (9.). Der RSK legte los wie die Feuerwehr und spielte Dezisau förmlich an die Wand. Die Gäste fanden überhaupt keine Mittel gegen die aggressiv und hochkonzentriert aufspielenden Jungs von der Katharinenlinde. Durch die völlige Verunsicherung der Deizisauer, bekamen die wuchs das Selbstvertrauen der Esslinger noch mehr und sie spielten weiterhin richtig gut nach vorne. Nach einem kurz getretenen Eckstoß fasste sich Andy Wittich ein Herz und zog von der Strafraumgrenze ab. Der Ball senkte sich wunderschön in den rechten oberen Winkel des Tores (16.). Die Kulisse auf der Katharinenlinde war nun so einzigartig wie zuletzt beim Heimsieg aus der Vorrunde gegen Nellingen oder im Aufstiegsjahr in die Landesliga. Nahezu jeder Torschuss war ein Treffer. Doch auch die Defensivleistung der kompletten RSK-Mannschaft war in dieser ersten Halbzeit wirklich herausragend. Die Gegenspieler wurden im Mittelfeld nahezu immer gedoppelt und somit zu Ballverlusten gezwungen. Die deshalb resultierenden Versuche der Deizisauer die Bälle dann lang zu schlagen, waren ebenfalls vergeblich. Sie landeten meist im Niemandsland. Den ersten gefährlichen Angriff hatten die Deizisauer nach gut einer halben Stunde, doch ein scharf getretener Eckball fand keinen Abnehmer am langen Pfosten. Die Gastgeber waren dagegen an Effektivität kaum zu überbieten. Nach einem erkämpften Ball im Mittelfeld wurde erneut Esslingens pfeilschneller Stürmer Andy Wittich in den Raum geschickt, und konnte den Ball mit einem gezielten Linksschuss im langen Eck des Gästetores unterbringen. 4:0! (25.).     Es war einfach unglaublich, da ein solcher Spielverlauf nun wirklich nicht vorherzusehen war. Gegen Ende der ersten Hälfte nahmen sich die Esslinger eine kleine Auszeit und ließen die Deizisauer etwas mehr zur Entfaltung kommen. Daraus resultierte die ein oder andere gefährliche Aktion der Gäste. Doch zwei Distanzschüsse verfehlten das Gehäuse von Basti Krenz um gut einen Meter, und ein Drehschuss nach einer schönen Kombination über die rechte Seite streifte nur die Querlatte. In diesen Szenen hatte der RSK etwas Glück, das sie sich jedoch ehrlicherweise auch erarbeitet hatten. Die letzte Szene eines turbulenten ersten Durchgangs hatten dann wieder die wie befreit aufspielenden Gastgeber. Ein langer Bodenabschlag von Basti Krenz landete bei T.Gauß, der den Ball geschickt abschirmte und von einem Abwehrspieler der Gäste nur noch mit einem Foul gestoppt werden konnte. Als letzter Mann erhielt er dann auch folgerichtig die Rote Karte. Es war eine grauenhafte erste Halbzeit für die Gäste, die fast noch schlimmer, nämlich mit dem fünften Gegentreffer endete. Der anschließende Freistoß konnte vom Deizisauer Torspieler nicht festgehalten werden, doch im Nachschuss reagierte er glänzend und lenkte den Schuss von T. Gauß noch um den Pfosten. Nach der wohl besten und attraktivsten ersten Halbzeit der Esslinger in dieser Saison ging es unter viel Applaus der RSK-Fans ging in die Kabine.

Beim Anpfiff der zweiten Halbzeit, hätten die meisten Zuschauer wohl kaum noch auf einen Punktgewinn für Deizisau gewettet. Doch es wurde trotz der hohen Führung und Überzahl nochmal spannend, da die Gäste eine tolle Moral zeigten. Aber auch die Esslinger selbst trugen ihren Teil dazu bei, da sie in keinster Weise an die überragende Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen konnten. Anstatt den Ball laufen zu lassen und die Überzahl auszuspielen, wurden die Bälle zu hektisch hergegeben. Auch in der Defensivbewegung war der aggressive Spielstil nicht mehr zu Hundertprozent da. Die Gäste demonstrierten dann, was in der Landesliga passieren kann, wenn eine Mannschaft versucht mit angezogener Handbremse zu spielen. Sie waren in nahezu jeder Situation einen Tick schneller am Ball und kamen so zu gefährlichen Angriffen. Nach einem unberechtigten Freistoß markierten die Gäste dann auch folgerichtig den 4:1 Anschlusstreffer (50.). Der getretene Ball konnte von der Esslinger Hintermannschaft nicht geklärt werden, und ein Gästespieler hatte keine Mühe den Ball aus einem Meter über die Linie zu drücken. Der Jubel der Gäste-Anhänger hielt sich allerdings in Grenzen, da der Vorsprung doch noch sehr komfortabel zu sein schien. Doch die junge Mannschaft des RSK fand in dieser Phase nur selten Mittel sich zu befreien. Es waren die Deizisauer die wieder zum Erfolg kamen. Nach einem Zuspiel in die Schnittstelle der Esslinger Abwehrkette , hatte der Dezisauer keine Mühe den Ball ins kurze Eck einzuschieben (67.). Es war einfach unglaublich wie einfach der RSK diesen Gegentreffer kassierte. Denn in der Halbzeitpause schienen die Esslinger verinnerlicht zu haben, dass dieses Spiel noch keineswegs gewonnen ist. Doch irgendwie hatte man das Gefühl, dass die RSK-Spieler Dezisau m Kopf schon besiegt hatten. Doch die Gäste kämpften. Nach einer Flanke hatte Esslingens Basti Krenz den Ball schon in den Händen, doch er rutschte heraus und der Gäste-Stürmer köpfte den Ball zum Anschlusstreffer in die Maschen (72.). Spätestens jetzt war das Spiel wieder spannend. Doch es war auch nicht alles schlecht was die Gastgeber in Durchgang zwei fabrizierten. Sie hatten durchaus vor diesem Gegentreffer exzellente Möglichkeiten das Spiel frühzeitig zu entscheiden, doch der Gäste-Torspieler zeigte des Öfteren gute Paraden und hielt seine Mannschaft dadurch im Rennen. Gegen Ende des Spiels kam der RSK dann auch wieder besser in die Zweikämpfe und rettete das Ergebnis letztendlich über die Zeit.

Festzuhalten bleibt, dass der RSK eine fulminante erste Halbzeit spielte, die den Deizisauern wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Einfach alle Mannschaftsteile funktionierten, die Einstellung war top und die Chancenverwertung fast optimal. Diese Halbzeit muss Grund genug sein dafür zu kämpfen, nächstes Jahr wieder in der Landesliga zu spielen. Das war einfach Geil! Doch über die Gründe für die schlechte Leistung und die fehlende Dominanz in der zweiten Halbzeit wird noch zu reden sein, da man ja auch noch in Überzahl spielte. Trotzdem waren auch nach dem Seitenwechsel gute Szenen dabei, und die Hausherren hatten immer wieder die Möglichkeit, das Spiel frühzeitig für sich zu entscheiden. Alles in allem geht der Sieg durchaus in Ordnung.

Ein Blick auf die Tabelle der Landesliga Staffel 2 zeigt, wie wichtig auch dieser nächste Dreier für den RSK war. Es wird wohl bis zum letzten Spieltag ein spannendes Rennen bleiben und die Mannschaften mit dem stärksten Willen werden es letztendlich schaffen, auch im nächsten Jahr in dieser attraktiven Liga zu spielen.

Für den RSK hat sich gezeigt, dass alles möglich ist wenn alle zusammenhalten und die Mannschaftleistung stimmt. Nur so können auch in Zukunft Siege eingefahren werden.

Im nächsten Spiel am kommenden Sonntag, muss die Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel bei der Reserve des SSV Ulm antreten. Die kleinen „Spatzen“ sind eine Art Wundertüte in dieser Saison, die immer mal wieder mit Spielern des Regionalliga-Teams antreten. Es wird daher wieder ein attraktives und spannendes Spiel für den RSK und seine Anhänger werden, die sicher froh wären, mit mindestens einem Punkt vom Ausflug aus der Domstadt wieder nach Esslingen heimzukehren.

Tore: 1:0 T. Gauß (3.), 2:0 Cacciatore (9.), 3:0 Wittich (16.), 4:0 Wittich (25.), 4:1 (50.), 4:2 (67.), 4:3 (72.)

Aufstellung: Krenz- Seiffer (67. Reutter), Cacciatore, Römer, Muric- C.Gauß, Häfele, Russ (87. Weise), T. Gauß, Augner- Witich (67. Gajic)

Noch im Kader: Mädel


RSK punktet in Ulm nach starkem Auftritt

SSV Ulm 1846 II- TSV RSK Esslingen     2:2 (2:2)

Ulm (HH)- Der TSV RSK entführt nach einem spannenden Landesligaspiel einen wichtigen Punkt aus der Domstadt und vergrößert dadurch den Abstand zu den Abstiegsplätzen. Nachdem die Esslinger in der ersten Halbzeit trotz fulminantem Start etwas unterlegen waren, konnten sie den Ulmern in den zweiten 45 Minuten den Schneid abkaufen und hätten am Ende sogar einen Sieg verdient gehabt.

Es waren keine zwei Minuten gespielt, da hatten die Gästefans aus Esslingen bereits Grund zum Jubeln. Wie schon letzte Woche beim Sieg gegen Deizisau, war der RSK von Beginn an hellwach und konnte früh in Führung gehen. Nach einem Diagonalball von Hannes Häfele flankte Demir Muric den Ball in die Mitte. Nach einigen Unzulänglichkeiten und missglückten Klärungsversuchen der Ulmer Hintermannschaft, spitzelte Tobi Gauß den Ball auf Andy Wittich, der den Torwart umkurvte und ihn in Richtung Tor schoss. Ein Abwehrspieler konnte den Ball zunächst noch klären, bevor ihn Tobi Gauß aus kurzer Distanz über die Linie drückte (2.). Das war natürlich ein Auftakt nach Maß für die junge Truppe, die auch in den folgenden Minuten die klar bessere Mannschaft war. Die Ulmer „Spatzen“ wirkten ziemlich geschockt und hatten große Probleme ihr sonst so sicheres Passspiel aufzuziehen. Meistens wussten sie sich aufgrund des guten Pressings der Esslinger nur mit Befreiungsschlägen ins Aus zu helfen. Doch die ganz großen Chancen konnte sich der RSK trotzdem nicht erspielen, da der letzte Pass oft zu schlampig war. Die erste große Chance nach der Führung hatte Chrisi Gauß, dessen Kopfball nach einem Augner Freistoß das Ziel nur knapp verfehlte. Die Ulmer kamen dann nach einer halben Stunde immer besser ins Spiel und zeigten teilweise richtig guten Fußball. Über mehrere Stationen wurde der Ball direkt gespielt und die schnellen Stürmer forderten die Esslinger Hintermannschaft nun des Öfteren. Folgerichtig fiel dann auch der Ausgleich. Nach einem Eckstoß konnte der RSK den Ball zunächst aus der Gefahrenzone klären. Doch der Ulmer bekam eine zweite Chance, flankte in die Mitte und sein Sturmkollege hatte keine Mühe den Ball per Kopf aus fünf Metern im Kasten der Esslinger unterzubringen (35.). Fast im Gegenzug hatte Till Augner die Chance auf die erneute Führung. Doch er hatte Pech, als sein Linksschuss nur an die Latte des Ulmer Gehäuses klatschte. Doch abgesehen von einigen Entlastungsangriffen, hatten die Gäste jetzt ihre schwächste Phase in diesem Spiel. Es gelang ihnen nicht, die wendigen Mittelfeldspieler der Gastgeber frühzeitig zu stören. Die Ulmer dagegen nutzten die Schlafmützigkeit des RSK aus und kamen nur kurze Zeit nach dem Ausgleich zur Führung. Ein schneller, direkter Angriff über mehrere Stationen wurde vom eingewechselten Stürmer eiskalt ins lange Eck abgeschlossen (39.). Es folgte eine brenzliche Phase für den RSK, denn der SSV ließ nicht nach. Nach einigen Distanzschüssen die am Tor vorbeistrichen und einem Lattenschuss, hätten sich die Esslinger über einen höheren Rückstand nicht beschweren können. Aber die Gäste zeigten nach den vergangenen zwei Derbysiegen eine tolle Moral und kamen noch vor der Pause zum Ausgleich. Mario Russ spielte einen wunderbaren Ball in die Schnittstelle der träge wirkenden Abwehrkette rund um Ex-Profi Oliver Unsöld, den Andy Wittich gut verarbeitete und sicher im langen Eck unterbrachte (44.). Kurze Zeit später pfiff der souverän leitende Schiedsrichter zur Halbzeit.

Kurz nach dem Seitenwechsel machte der Gastgeber nochmal ordentlich Druck. Sie kamen jedoch nur zu zwei guten Schusschancen, die aber von der vielbeinigen Gästedefensive allesamt geblockt werden konnten. Doch dann riss der RSK das Spiel förmlich an sich. Taktisch, Konditionell und spielerisch waren die Gäste nun einfach besser. Die Zweikämpfe im Mittelfeld wurden aggressiv geführt und größtenteils auch gewonnen, die langen Bälle der Ulmer stellten keine Probleme für die Abwehrkette der Gäste dar, und das eigene Spiel nach vorne wurde immer besser. So erspielten sich die Esslinger einige hochkarätige Torchancen. Mario Russ scheiterte mit einem Linksschuss genauso am gut aufgelegten Ulmer Torspieler wie kurze Zeit später Andy Wittich mit einem Weitschuss. Kurze Zeit später ging ein Kopfball von Kevin Börngen nur ganz knapp über das Tor und einige super Pässe aus dem Mittelfeld konnte der Torspieler noch vor den einschussbereiten RSK-Stürmern aufnehmen. Nach dem schönsten Angriff des Spiels hatten die Esslinger Pech, dass der Linienrichter auf Abseits entschied. Der Ball lief per Direktpässe auf der linken Seite über sechs, sieben Stationen. Der finale Pass auf Tobi Gauß hätte sicher eine exzellente Torchance bedeutet, da der Esslinger freien Lauf in Richtung Ulmer Tor hatte. Die Gäste waren in dieser Phase haushoch überlegen und hätten die Führung mittlerweile mehr als verdient. Kurz vor Schluss bot sich Andy Wittich nochmal eine gute Torchance. Doch er kam leider auf seinem freien Weg zum Tor aus dem Tritt, auf dem teilweise sehr holprigen Platz direkt neben dem Donaustadion.  Auch die Ulmer hatten in der Nachspielzeit noch zwei Eckbälle, die letztlich aber nichts einbrachten. Ulm gehörte die zweite Phase der ersten Halbzeit, der RSK war in der zweiten Halbzeit die eindeutig bestimmende Mannschaft. So blieb es am Ende bei einem insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Mit etwas Glück und besserer Chancenverwertung, hätten die Esslinger aber durchaus gewinnen können.

Am Ende applaudierten die mitgereisten Fans, die einen Großteil der insgesamt 96 Zuschauer stellten, und gratulierten der Mannschaft zum Punktgewinn. Danke für die Unterstützung!

Ein Dank gilt auch „Blacky“ Schwarz, der heute zusammen mit Jens Mädel, Michael Lattacher auf der Esslinger Trainerbank vertrat.

Nach nun drei Spielen ohne Niederlage zeigt der TSV RSK, dass sie den Abstiegskampf absolut angenommen haben, und setzen mit diesem Achtungserfolg bei den spielstarken Ulmern ein kleines Ausrufezeichen. Nun stehen zwei Heimspiele auf dem Programm, die wieder mit der gleichen Leidenschaft angegangen werden müssen, um möglichst viele Punkte auf dem Berg zu behalten. Wenn es den Esslingern gelingt, die Spielfreude und den Kampfgeist mit in die nächsten Spiele zu nehmen, dann braucht man um den RSK keine Angst zu haben. Doch die Tabelle ist und bleibt extrem eng und jede Nachlässigkeit kann im Abstiegskampf bestraft werden. Deshalb auf keinen Fall ausruhen und konzentriert weitermachen. Bis zum Schluss!

Am kommenden Samstag empfängt der TSV RSK den 1.FC Eislingen auf der Katharinenlinde. Die Filstäler haben an diesem Spieltag nach einer langen Negativserie wieder einen Sieg eingefahren und werden sicher gestärkt auftreten.

Nur zwei Tage später gastiert dann der SV Ebersbach auf dem Berg.

Tore: 0:1 T. Gauß (2.), 1:1 (35.), 2:1 (39.), 2:2 Wittich (44.)

Aufstellung: Krenz- Düzgün, Cacciatore (46. Börngen), Römer, Muric- Russ, C. Gauß (87. Weise), Häfele, Augner- T. Gauß, Wittich (90.+1 Gajic)

Noch im Kader: Mädel, Seiffer


5:1- TSV RSK holt wichtiger Dreier

TSV RSK Esslingen- 1.FC Eislingen 5:1 (1:0)

Esslingen (HH)- Der TSV RSK Esslingen beschenkte sich zu Ostern mit fünf Toren und drei Punkten. Bei hochsommerlichen Temperaturen besiegten die Esslinger am Ostersamstag den 1.FC Eislingen und setzt sich damit weiter von den Abstiegsplätzen ab. Nach einem abwechslungsreichen Fußballspiel und dem bisher höchsten Sieg in der Landesliga, stand der RSK als verdienter Sieger fest, und ist nun das vierte Spiel in Folge ungeschlagen. Das Ergebnis fiel aber letztendlich um ein, zwei Tore zu hoch aus, da die Gäste aus dem Filstal vor allem in der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe waren.

Der RSK fand von Anfang an gut ins Spiel. Nach dem Erfolgserlebnis der letzten Woche gegen Ulm, merkte man den Esslingern an, dass sie viel Spaß am Fußball spielen haben. Das bekamen auch die Gäste sofort zu spüren. Die RSK-Akteure gewannen die meisten Zweikämpfe und waren stets bemüht, die Bälle nach Balleroberung schnell in die Spitze zu spielen. Die erste gute Tormöglichkeit entstand nach einem Angriff über die linke Seite. Der Flankenball von Mario Russ fand aber am langen Pfosten keinen Abnehmer. Durch einfaches Passspiel gelang es dem RSK die Eislinger zum Laufen zu bringen und brachten die Hintermannschaft der Gäste immer wieder in Verlegenheit. Die ganz großen Torchancen waren jedoch Mangelware, da die letzte Entschlossenheit vor dem Tor fehlte. Nach einem Freistoß hatte Kevin Börngen eine gute Kopfballchance, doch der Ball ging knapp am langen Eck vorbei. Nach 20 Minuten musste Demir Muric wegen einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden. Doch die Hausherren ließen sich dadurch nicht beirren und waren weiter die tonangebende Mannschaft. Dann wurden die Esslinger für ihr Bemühen belohnt. Ein schön getretener Freistoß von Mario Russ senkte sich am langen Pfosten, und Kevin Börngen köpfte den Ball ins kurze Eck zur Führung (22.) Doch wie auch schon in den letzten Spielen, führte der Führungstreffer nicht zu mehr Ruhe im eigenen Spiel, sondern brachte den Gegner komischerweise besser ins Spiel. Die Esslinger standen nicht mehr kompakt genug und ließen die Eislinger mehr und mehr zur Entfaltung kommen. Daher kamen die Gäste zu zwei gefährlichen Weitschüssen und einem Tor, das jedoch wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Der Halbzeitpfiff des Schiedsrichters kam dem RSK daher auch nicht ungelegen, um sich neu zu ordnen und sich von den heißen Temperaturen etwas zu erholen.

Der 1.FC Eislingen schien die Pause besser genutzt zu haben und startete frischer in den zweiten Durchgang. Der RSK stand zu tief in der eigenen Hälfte, ließ zu viele Flanken zu und konnte somit das Spiel nicht aktiv gestalten. Eislingen hatte nun deutlich mehr Ballbesitz und der Ausgleichstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Wie aus dem Nichts waren es aber dann die Jungs von der Katharinenlinde, die das Tor machten. Tobias Gauß schnappte sich die Kugel im Mittelfeld, fackelte nicht lange und knallte den Ball aus gut 25 Metern in den rechten oberen Winkel (63.). Jetzt sollte mit dieser Führung doch eigentlich wieder mehr Struktur und Konstanz ins eigene Spiel kommen. Falsch gedacht. Eislingen kam nach einigen unglücklichen Abwehraktionen des RSK bereits im Gegenzug zum Anschlusstreffer. Der Stürmer der Gäste musste den Ball letztlich nur noch über die Linie nicken (64.). Der RSK brachte sich durch die eigenen Unzulänglichkeiten wieder in eine unangenehme Lage. Die Eislinger spürten, dass das Spiel noch lange nicht gelaufen war, und drückten auf den Ausgleich. Nach einem Eckball schoss ein Eislinger den Ball knapp am Tor vorbei, kurze Zeit später lenkte Torspieler Basti Krenz einen Flankenball gerade noch über die Latte. Doch der RSK scheint in den letzten Spielen nicht nur wieder das nötige Glück zu haben, sie haben sich auch in punkto Effizienz stark verbessert. Eislingen drängte, der RSK schoss das Tor. Nach einem präzisen Freistoß von Hannes Häfele, lauerte der eingewechselte Heiko Reutter am langen Eck und köpfte den Ball genau unter die Latte (68.) Dieser Treffer war ein herber Nackenschlag für die engagiert spielenden Gäste. Sie waren nun nicht mehr so präsent und schienen sich mit einer Niederlage abgefunden zu haben. Diese Phase nutzte der RSK. Nach einem Schuss von Andy Wittich, konnte der Eislinger Torspieler den Ball nur prallen lassen, und der eingewechselte Alex Weise brachte den Nachschuss im Tor unter (82.) Das Spiel war spätestens jetzt entschieden. Doch die Esslinger ließen nicht locker und spielten weiter munter nach vorne. Es ergaben sich weitere Torchancen nach schönen Kombinationen über die Flügel, die jedoch nichts Zählbares einbrachten. Kurz vor dem Ende der Partie, hatte der Großteil der Zuschauer auf der Katharinenlinde dann aber nochmal Grund zum Jubeln. Andy Wittich wurde im Strafraum zu Boden gerissen und Tobi Gauß verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher zum 5:1 Endstand (87.)

 Es bleibt festzuhalten, dass der RSK einen weiteren ganz wichtigen Sieg eingefahren hat, der am Ende nicht unverdient war. Jedoch war das Ergebnis gegen die spielstarken Eislinger am Ende zu hoch und die Esslinger sollten sich von diesem Resultat nicht blenden lassen.

Bereits am Ostermontag empfängt der RSK den wiedererstarkten SV Ebersbach. Im Derby wird es sicher wieder hart zur Sache gehen und man darf gespannt sein, ob die junge RSK-Truppe ihre guten Leistungen der vergangenen Wochen auch gegen Ebersbach wiederholen kann.

Der RSK hofft auch gegen Ebersbach wieder auf zahlreiche Unterstützung der Zuschauer.

Demir und Nino, gute Besserung Jungs!

Tore: 1:0 Börngen (22.), 2:0 T. Gauß (63.), 2:1 (64.), 3:1 Reutter (68.), 4:1 Weise (82.), 5:1 T. Gauß (87. FE)

Aufstellung: Krenz- Seiffer (65. Weise), Börngen, Römer, Muric (20. Reutter)- Russ, C. Gauß (83. S. Böhm), Häfele, Gajic, T. Gauß- Wittich

Noch im Kader: Müller, Ramser, Beutter


Bittere Pleite für den RSK

TSV RSK Esslingen- SV Ebersbach 1:3 (1:1)

Esslingen (HH)- Nach vier Spielen ohne Niederlage und zehn gesammelten Punkten, musste der TSV RSK im Nachholspiel einen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. Dabei sah es lange nach einem Unentschieden aus, doch die Ebersbacher konnten durch zwei Standardsituationen gegen Ende der Partie das Spiel für sich entscheiden.

Die Anfangsphase des Derbys auf der gut gefüllten Katharinenlinde, gehörte klar dem RSK. Von Anfang an beherrschten die Esslinger das Spiel, und knüpften an die guten Leistungen der vergangenen Partien an. Die Ebersbacher waren lediglich durch Standardsituationen gefährlich, die jedoch den Weg ins Tor nicht fanden. Nach einer viertel Stunde hatte der RSK dann aber Glück, als ein direkter Freistoß der Gäste an die Latte klatschte. Doch die Hausherren hatten die bessere Spielanlage und gingen nach gut 20 Minuten verdient in Führung. Der Ball landete nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite bei Tobias Gauß, der mit einem gezielten Querpass Andy Wittich bediente. Der Angreifer des RSK hatte keine Mühe den Ball aus kurzer Distanz im Ebersbacher Tor unterzubringen (22.) Danach machten die Esslinger weiter Druck. Sie nahmen jetzt den erwarteten Kampf an, und hielten gegen die spielstarken Gäste gut dagegen. Nach einer guten halben Stunde, entschied der völlig überforderte Schiedsrichter auf Foul. Dabei fiel der Unparteiische mal wieder auf die über 90 Minuten andauernde, tadellose schauspielerische Leistung eines Ebersachers herein. Der anschließende Freistoß konnte von der Esslinger Hintermannschaft zunächst geklärt werden. Doch den Nachschuss knallte ein Ebersbacher von der Strafraumgrenze unhaltbar in den Winkel (34.) Kurze Zeit später klatschte ein Freistoß von Mario Russ an den Pfosten des Ebersbacher Tores. Sonst entwickelte sich bis zur Pause ein eher chancenarmes Spiel, das durch viele Unterbrechungen geprägt war. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte zunächst der RSK wieder mächtig Druck. Die Ebersbacher wurden früh gestört und dadurch zu Ballverlusten gezwungen. Doch die Gastgeber wirkten in diesem Spiel nicht so frisch wie in den vergangenen Wochen, und waren vor dem Tor letztlich einfach zu harmlos. Auch die Ebersbacher kamen zu keinen nennenswerten Torchancen in dieser Phase. Nach einer Stunde hatte dann der RSK die große Chance zur erneuten Führung. Ein Einwurf landete bei Hannes Häfele, der auf Tobi Gauß quer legte. Doch sein Schuss ging knapp über das Tor. Ebersbach wurde immer dann gefährlich, wenn der Ball ruhte. Nach einem Freistoß fiel dann auch der Führungstreffer für die Gäste. Der gut getretene Ball, wurde von einem völlig freistehenden Ebersbacher Stürmer unhaltbar ins lange Eck geköpft (78.) Der RSK war nun geknickt. Trotzdem wurde weiter versucht nach vorne zu spielen. Doch es fehlte an diesem Tag einfach die Durchschlagskraft, um sich gefährliche Chancen zu erarbeiten. Lediglich zwei Standardsituationen brachten Gefahr, doch Kevin Börngen kam jeweils einen Schritt zu spät. Die Gäste lauerten auf Konter und erzielten dann kurz vor Schluss das dritte Tor und machten damit den Sack zu (84.)

Unter dem Strich geht der Sieg für Ebersbach aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung. Der RSK spielte eine gute erste Halbzeit, doch ab der Mitte des zweiten Durchgangs, ließ man die Gäste gewähren und verlor dadurch die Spielkontrolle. Es wird in den nächsten Tagen darüber zu reden sein, um sich dann konzentriert auf das nächste Spiel vorzubereiten.

Normalerweise ist es nicht üblich über den Schiedsrichter zu sprechen, doch an dieser Stelle muss auch auf die Leistung des heutigen Gespanns eingegangen werden. Die Schiedsrichter haben eine zweifellos schwierige Aufgabe, sich gerade bei solchen hitzigen Derbys durchzusetzen, und für eine ruhige Atmosphäre auf dem Platz zu sorgen. Doch wie das Gespann an diesem Tag agierte, war gelinde gesagt eine Katastrophe. Nahezu in jeder Phase des Spiels, entschied sich der Schiedsrichter falsch, und dabei fast immer zu Gunsten der Ebersbacher. Die freundschaftlichen Gespräche zwischen des Schiedsrichters und dem Spieler-Trainer des SV Ebersbach schon vor dem Spiel, sorgten dabei nicht gerade für mehr Beruhigung bei den Verantwortlichen des RSK. Doch nicht nur die komplett unverständlichen Entscheidungen während des Spiels, sondern auch die Ausdrucksweise des Schiedsrichters A. Osmanagic war unter aller Kanone. „Du bist ein Witz…“, oder „… ja wenn man nicht kicken kann…“ waren nicht die einzigen Aussagen, die der Schiedsrichter den Esslingern entgegen brachte. Auch seltsame Eingeständnisse des Schiedsrichters gegenüber RSK-Kapitän Tobi Gauß, nachdem der einem Abwehrspieler der Ebersbacher den Ball fair im Gäste-Strafraum abgenommen hatte und eine riesen Chance gehabt hätte, sind nicht gerade alltäglich: „Im Mittelfeld hätte ich es nicht gepfiffen, aber wenn ich es hier nicht pfeife, dann fällt vielleicht ein Tor und ich bin schuld“. Der WFV sollte sich ernsthaft fragen, ob ein solch junges und überfordertes Gespann bei so einem wichtigen Landesligaspiel die richtige Besetzung ist.

Es geht nicht darum, die Niederlage des RSK auf den Schiedsrichter zu schieben. Dafür haben die Esslinger selbst zu viele Fehler gemacht, und müssen die Schuld ganz klar bei sich suchen. Aber so eindeutig für eine Mannschaft Situationen zu bewerten, und nicht auf beiden Seiten gleich zu pfeifen, gehört sich nicht. Genauso sollten die Spieler den gleichen Respekt vom Schiedsrichter erfahren, wie sie immer von Seiten der Spieler einfordern.

Für den RSK heißt es jetzt, das Spiel abzuhaken und sich voll und ganz auf die nächste Trainingswoche zu konzentrieren. Die Niederlage tut zwar weh, doch man hat immer noch fünf Punkte Vorsprung auf Ebersbach. Außerdem hat die RSK-Truppe in den letzten Spielen durchaus gezeigt, dass sie im Abstiegskampf bestehen können.

Am kommenden Sonntag muss der TSV RSK beim Tabellenzweiten TSV Essingen antreten. Anpfiff ist um 17 Uhr.

Tore: 1:0 Wittich (22.), 1:1 (34.), 1:2 (78.), 1:3 (84.)

Aufstellung: Krenz- Russ, Römer, Börngen, Reutter- Augner, C. Gauß, Häfele, Gajic, T. Gauß (67. S. Böhm)- Wittich

Noch im Kader: Müller, Ramser, Seiffer, Weise, Beutter

Unnötige Niederlage in Essingen

TSV Essingen- TSV RSK Esslingen     1:0 (0:0)

Essingen (HH)- In einem insgesamt ausgeglichenen Landesligaspiel, musste der TSV RSK am Ende eine knappe Niederlage beim Tabellenzweiten hinnehmen, und muss damit weiter um den Klassenerhalt bangen.

Nach der jüngsten Pleite im Derby gegen Ebersbach, war der RSK bei den spielstarken Essingern auf Widergutmachung aus. Dass dieses Vorhaben nicht leicht werden würde, war allen Beteiligten von Anfang an klar. Doch die Gäste kamen gut in die Partie. Sie nahmen den Kampf an und spielten teilweise richtig gut nach vorne. Dabei mussten die Esslinger jedoch stets auf die brandgefährlichen Konter aufpassen, die der Tabellenzweite immer wieder über ihre schnellen Außenspieler vor trugen. Die erste nennenswerte Torchance hatten die Gastgeber, doch der Stürmer scheiterte aus kurzer Distanz an Torspieler Basti Krenz. Nach gut einer halben Stunde hatten die RSK-Akteure den Torschrei schon auf den Lippen. Nach einer Flanke von Till Augner, verpasste zunächst Andy Wittich den Ball nur knapp, und schließlich schoss Tobi Gauß den Ball am Tor vorbei. Nach einem Freistoß kam dann Kevin Börngen zum Abschluss. Doch sein Schuss ging ebenfalls am langen Eck vorbei ins Toraus. In der ersten Halbzeit hatten die Essinger insgesamt die etwas bessere Spielanlage und waren dem RSK vor allem hinsichtlich des schnellen Spiels nach vorne überlegen. Doch die Esslinger hielten in den Zweikämpfen zu jeder Zeit gut dagegen und machten den ambitionierten Essingern das Leben sehr schwer. Und auch im Spiel nach vorne zeigte die Mannschaft von der Katharinenlinde wieder sehr gute Ansätze. Trotz allem kamen beide Mannschaften im ersten Durchgang nur selten zu zwingenden Torchancen. So wurden torlos die Seiten gewechselt.

Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Essingen versuchte mit langen Bällen ihre Außenspieler in Szene zu setzen, der RSK versuchte nach Ballgewinn schnell in die Spitze zu spielen. Nach knapp einer Stunde hatten die Gäste dann die Riesenchance auf die Führung. Nach einem wunderschönen Spielzug, legte Andy Wittich den Ball quer auf Till Augner, der am glänzend reagierenden Essinger Schlussmann scheiterte. Kurz davor klärte ein Abwehrspieler in letzter Sekunde vor Till Augner, der allein aufs Tor zu gelaufen wäre. Doch statt die Führung zu erzielen, waren es die Essinger, die nur eine Minute später in Führung gingen. Dabei kam der Gegentreffer äußerst unglücklich zustande. Erst rutschte Demir Muric im Strafraum aus und der anschließend abgeblockte Schuss landete wiederum bei einem Essinger. Dessen Schuss fand letztendlich den Weg durch die vielbeinige Gäste-Abwehr und trudelte ins lange Eck zur Führung für den Tabellenzweiten (59.) Der RSK musste nun noch mehr investieren und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Doch die gefährlichen Angriffe wurden immer weniger. Die Essinger dagegen kamen nun logischerweise zu Konterchancen, die sie jedoch meist sehr harmlos abschlossen. Die Fahrlässigkeit der Essinger hätte der RSK durchaus bestrafen können. Nach einer guten Einzelaktion hatte Andy Wittich die große Chance auf den Ausgleich. Doch wieder hatte der Essinger Torspieler was dagegen und parierte den Schuss aus knapp 16 Metern sensationell. Gegen Ende des Spiels wäre dann ein höherer Sieg für Essingen möglich gewesen, da der RSK nun alles nach vorne warf. Doch die Hausherren trafen nur die Latte oder schossen den Ball übers Tor. Am Ende stand ein knapper Sieg für Essingen und eine unglückliche Niederlage für den TSV RSK.

Es war zu sehen, dass der RSK auch bei den spielstarken Essingern gut mithalten kann. Letztendlich hat etwas das Glück, aber auch die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefehlt. Trotz der Niederlage können die Esslinger einige positive Dinge aus diesem Spiel mitnehmen, und werden auch in der nächsten Partie wieder bis zum Schluss kämpfen.

Am kommenden Sonntag gastiert Germania Bargau auf der Katharinenlinde. Die Gäste werden nach ihrem 5:0 Sieg gegen Plattenhardt sicherlich mit breiter Brust auftreten. Doch mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Einsatzwillen, ist auch gegen die überraschend starken Bargauer für den RSK wieder alles drin.

Tor: 1:0 (59.)

Aufstellung: Krenz- Seiffer, Börngen, C. Gauß, Muric- Russ, Weise (85. Gajic), Häfele, Augner ( 76. Malbasic), T. Gauß- Wittich

Noch im Kader: Müller, S. Böhm, Beutter



1:1- TSV RSK erkämpft einen Punkt

TSV RSK Esslingen- 1.FC Germania Bargau     1:1 (0:0)

Esslingen (HH)- Der TSV RSK Esslingen kommt im Heimspiel am Muttertag zu einem Unentschieden gegen den FC Germania Bargau, die den Esslingern dabei alles abverlangten. Der RSK konnte in der zweiten Halbzeit in Führung gehen, doch sie wurden durch einen Platzverweis geschwächt und mussten am Ende wieder einmal durch eine Standardsituation den Ausgleich hinnehmen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Katharinenlinde, entwickelte sich ein niveauarmes Landesligaspiel. Weder der RSK noch die ambitionierten Gäste aus Bargau, konnten der Partie so richtig ihren Stempel aufdrücken. Dabei zeigte Bargau aber anfangs die bessere Spielanlage und wirkten eingespielter. Doch keines der beiden Teams, konnte sich gefährliche Torchancen herausarbeiten. Bargau war lediglich nach Flanken gefährlich, die jedoch von der gut positionierten Abwehr der Esslinger geklärt werden konnten. Der RSK strahlte nur nach Standardsituationen echte Gefahr aus. So war der Bargauer Torspieler nach einem Russ Freistoß reaktionsschnell zur Stelle. Kurze Zeit später strich ein direkter Freistoß des RSK knapp am langen Eck vorbei. Auf Esslinger Seite wurden aber insgesamt zu viele lange Bälle geschlagen, die die Hintermannschaft aus Bargau kaum vor Probleme stellte. Dann musste der RSK die Luft anhalten, als der Schiedsrichter auf Elfmeter für Bargau entschied. Doch der Assistent hatte davor bereits auf Abseits entschieden. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine.

Der TSV RSK kam besser aus der Pause. Sie zeigten ein aggressiveres Zweikampfverhalten und spielten zielstrebiger nach vorne. So hatten sie durch einen Weitschuss von Andy Wittich die erste gute Möglichkeit im zweiten Durchgang. In dieser Drangphase wurden die Hausherren dann für ihre Mühen belohnt. Nach einem gewonnenen Kopfballduell von Till Augner, landete der Ball im Strafraum bei Tobi Gauß. Als der einen Gegenspieler aussteigen lassen wollte, sprang dem Bargauer der Ball an den Oberarm und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Tobi Gauß ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zur Führung für Esslingen (58.) Nur eine Minuten später zeigte der Unparteiische dem Esslinger Demir Muric nach vielfacher Forderung der Bargauer Mannschaft die Gelbe Karte. Muric hatte in der ersten Halbzeit nach seinem ersten Foul bereits Gelb gesehen und musste somit vom Feld. Nach dieser mehr als fragwürdigen Entscheidung wurde es sehr schwer für den RSK. Die Gäste spielten ihre Überzahl clever aus und ließen die Esslinger laufen. Doch der RSK nahm den Kampf an und wehrte sich so, wie man es im Abstiegskampf tun sollte. Doch der Druck der Gäste wurde immer stärker. Doch wie schon so oft, brauchte der Gegner einen Eckball um den RSK zu bezwingen. Ein gut getretener Eckstoß wurde erst verlängert, ehe ein freistehender Bargauer den Ball aus kurzer Distanz nur noch in die Maschen einschieben musste (70.) Bargau wusste nun, dass hier mehr als nur ein Punkt möglich sein wird. Die Esslinger mussten eine hohe Laufarbeit leisten und spielten dadurch ihre Konterchancen die sich durchaus ergaben nicht konzentriert zu Ende. Die nun voll auf Sieg spielenden Gäste standen am Ende sehr offen und mit ein bisschen mehr Abgeklärtheit, hätten die Esslinger durchaus noch ein Tor erzielen können. Auch wenn Bargau das Spiel nun klar beherrschte, scheiterten sie immer wieder spätestens am Strafraum an der vielbeinigen Hintermannschaft der Esslinger. Zwingende Torchancen hatten sie bis kurz vor Schluss nicht. Am Ende musste der RSK aber nochmal gehörig zittern. Ein missglückter Freistoß der Gäste senkte sich gefährlich aufs lange Eck, doch Basti Krenz lenkte den Ball noch über die Latte. In der Nachspielzeit spielten die Bargauer einen Angriff über die Außen schlecht zu Ende und vergaben somit auch die letzte Chance auf einen Dreier. Am Ende blieb es beim 1:1 Unentschieden.

Wenn man auf das Spiel zurückblickt, war Germania Bargau heute über die meiste Zeit der Partie die spielbestimmende Mannschaft und sie zeigten, warum sie zu den Top Teams der Liga zählen. Die Esslinger fanden heute nur selten zu ihrem zuletzt starken Offensivspiel, und kamen folgerichtig auch nur zu wenigen zwingenden Torszenen. Doch die fragwürdige Ampelkarte für Demir Muric war letztlich auch mitentscheidend, dass der RSK nicht mehr für die nötige Entlastung sorgen konnte. Daher muss man letztlich mit dem Punkt zufrieden sein.

Gegen Bargau muss auch erst mal gepunktet werden. Vielleicht wird der Punkt am Ende noch sehr wertvoll!

Am kommenden Sonntag um 17 Uhr gastiert der RSK beim Tabellennachbarn aus Bad Boll. Nur zwei Punkte trennen die beiden Teams und die Truppe von Michael Lattacher und Jens Mädel könnte mit einem Sieg die Boller überholen, und sie wieder mit den Abstiegskampf ziehen.

Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung aus Esslingen sehr freuen.

Tore: T. Gauß (58.), 1:1 (70.)

Aufstellung: Krenz- Seiffer (80. Malbasic), Römer (11. Düzgün), Börngen, Muric- Russ, C. Gauß, Häfele, Augner (87. Weise), T. Gauß- Wittich

Noch im Kader: Müller


Herber Rückschlag im Abstiegskampf

TSV Bad Boll- TSV RSK Esslingen       3:2 (0:0)

Bad Boll (HH)- Der TSV RSK musste am heutigen Sonntagnachmittag eine schmerzhafte Niederlage beim direkten Konkurrenten Bad Boll hinnehmen. Dabei konnten die Gäste zweimal in Führung gehen, und standen am Ende dann doch mit leeren Händen da.

Das Spiel ist schnell erzählt. In den ersten 45 Minuten sahen die Zuschauer ein eher langweiliges und niveauarmes Landesligaspiel, indem die Hausherren etwas mehr Spielanteile hatten. Der RSK dagegen war in der ersten Halbzeit zu weit weg von den Gegenspielern und konnte nur selten für Torgefahr sorgen. Doch auch die Boller kamen lediglich zu einem gefährlichen Kopfball. Sonst hatten sie außer zwei Torschüssen, die im Seitenaus landeten, auch nichts Brauchbares anzubieten.

Nach dem Wechsel war der RSK die klar bessere Mannschaft. So konnten sie nach einem schönen Spielzug über vier Stationen folgerichtig in Führung gehen. Letztlich war es Stürmer Tobi Gauß, der eine Hereingabe seines Bruders C. Gauß verwertete (49.) Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich für Boll. Die RSK Hintermannschaft konnte eine Freist0ßflanke nicht weit genug klären, und ein Boller Spieler schoss den Ball aus knapp elf Metern ins kurze Eck (59.) Doch die Esslinger ließen sich davon nicht beeindrucken. Nur eine Minute später wurde Tobi Gauß auf die Reise geschickt, umkurvte den Torspieler und ließ noch weitere zwei Boller in deren Strafraum aussteigen. Doch er scheiterte dann mit seinem Schuss am Torspieler, ehe der Ball bei Wittich landete, der nochmal T. Gauß bediente. Dieser erzielte dann im zweiten Anlauf aus kurzer Distanz die erneute Führung für den RSK (60.) Die Gäste hatten nun das Spiel im Griff und hatten mehrere tausend prozentige Chancen um die Führung auszubauen und den verunsicherten Bollern den endgültigen K.O. zu versetzen. Nach einem klaren aber nicht gegebenen Handelfmeter für den RSK, entschied der Schiedsrichter auf der anderen Seite auf Foulelfmeter für Boll, der zum schmeichelhaften Ausgleich führte(88.) Kurze Zeit später wurde ein RSK-Akteur wegen unkorrekter Ausdrucksweise gegenüber des Unparteiischen mit Rot vom Platz gestellt, nachdem zwei Tätlichkeiten der Boller Spieler ungeahndet blieben. Doch es kam noch bitterer für Esslingen. In der Nachspielzeit entschied der Schiedsrichter aus unverständlichen Gründen auf Freistoß für Boll, nachdem ein Angreifer auf einen RSK Akteur aufgelaufen war und dieser sich nun mal nicht in Luft auflösen konnte. Selbst der angeblich gefoulte Boller Spieler musste lachen und gab zu, dass es absolut kein Foul war. Doch damit wurde das Spiel zugunsten der Boller entschieden, die den Freistoß zum Führungstreffer nutzten (90. +3) Ungläubig schauten sich die Esslinger Zuschauer nach dem Spiel an und fragten sich, wie dieses Spiel noch verloren gehen konnte.

Die heutige Niederlage in Boll ist wohl der Tiefpunkt in dieser Saison. Der RSK spielte eine starke zweite Halbzeit, führte bis drei Minuten vor Schluss, und hatte mehrfach die Möglichkeit die Führung auszubauen, und somit einen verdienten Sieg einzufahren. Stattdessen kassierte man zwei unnötige Tore in der Schlussphase, und zu allem Überfluss noch eine Rote Karte. Der TSV RSK nähert sich durch die Pleite immer weiter dem Tabellenkeller.

Der RSK ist heute nicht abgestiegen, doch die Niederlage ist mehr als nur bitter. Durch die Ergebnisse der Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, war die Pleite vielleicht auch eine Entscheidende im Hinblick auf den Klassenerhalt. Doch wenn der RSK in den nächsten Spielen wieder so stark auftritt wie in den heutigen zweiten 45 Minuten, ist ein Abstieg nur schwer vorstellbar.

Auch nach diesem deprimierenden Tag wird der Spielbetrieb auf dem Berg nicht eingestellt werden. Noch neun Punkte sind zu holen und deshalb gibt es jetzt nur eins: Noch enger zusammenstehen und weiter machen! Der RSK hat schon so manche schwere Phasen durchgemacht und ist immer wieder aufgestanden.        Genau das hat den RSK immer stark gemacht. Und eins ist auch klar: Schmerzlicher wie heute wird es wohl nicht mehr!

Am kommenden Sonntag gastiert der Tabellenführer aus Dorfmerkingen auf der Katharinenlinde. Gegen die Sportfreunde hat der RSK in der Vergangenheit immer ganz gut ausgesehen und ist durchaus in der Lage, den Ligaprimus zu ärgern. Doch es wird sicher wieder kein leichtes Spiel für die Esslinger werden.

Tore: 0:1 T. Gauß (49.), 1:1 (59.), 1:2 T. Gauß (60.), 2:2 (88. FE), 3:2 (90.+3)

Aufstellung: Krenz- Seiffer (85. Reutter), Börngen, C. Gauß, Muric- Russ, Weise (46. Düzgün) Häfele, Augner (46. Malbasic)- T. Gauß, Wittich

Noch im Kader: Müller, Gajic 



RSK setzt deutliches Ausrufezeichen

TSV RSK Esslingen- Sf Dorfmerkingen      2:1 (1:0)

Esslingen (HH)- Der TSV RSK Esslingen zeigte am heutigen Sonntagnachmittag alle Tugenden die man im Abstiegskampf braucht, und besiegte den Tabellenführer aus Dorfmerkingen knapp aber verdient mit 2:1. In einem abwechslungsreichen Landesligaspiel auf der Katharinenlinde, zeigten die Esslinger eine hervorragende Reaktion nach der bitteren Pleite in Boll, und waren dabei taktisch und kämpferisch einem Landesligateam würdig.

Die Vorzeichen vor dem Spiel hätten unterschiedlicher nicht sein können. Der RSK ganz tief im Tabellenkeller, die Sportfreunde aus Dorfmerkingen grüßten von der Tabellenspitze. Doch auch der Tabellenprimus vom Härtsfeld, lief nicht ohne Druck in Esslingen auf, da der Verfolger aus Essingen in der Rückrunde doch einige Punkte gut machen konnte, und auf einen Ausrutscher des Tabellenersten auf der Katharinenlinde hoffte. So entwickelte sich am Anfang eine sehr hektische Partie mit vielen Abspielfehlern auf beiden Seiten. Die Dorfmerkinger stellten jedoch gleich ihr spielerisch hohes Niveau unter Beweis und überbrückten das Mittelfeld über den agilen Schill mit wenigen und präzisen Pässen. Doch der RSK machte ihnen das Leben von Anfang schwer, und kam im Gegensatz zur ersten Hälfte in Boll sehr gut in die Zweikämpfe. Selbst entwickelten die Esslinger anfangs jedoch wenig Torgefahr, da zu oft mit langen Bällen hantiert wurde. Doch je länger die erste Halbzeit dauerte, umso besser verstanden es die Hausherren, Gegner und Ball laufen zu lassen. Nach Balleroberung im Mittelfeld, wurden immer mehr flache Pässe auf die Außen und schließlich ins Sturmzentrum gespielt, die die Dorfmerkinger Hintermannschaft immer mehr vor Probleme stellten. Die Härtsfelder waren permanent durch Standardsituationen gefährlich, die sehr scharf vor das Esslinger Gehäuse geschlagen wurden. Doch es war spätestens der gut aufgelegte Torspieler der Hausherren zur Stelle, und konnte das Leder aus der Gefahrenzone klären. Die zahlreichen Standards des RSK blieben ebenfalls ohne Folgen für die Gäste. Nach einer schönen Kombination des RSK landete der Ball bei Demir Muric, der den Ball in den Strafraum der Gäste flankte. Der Dorfmerkinger Torspieler machte sich auf die Reise um den Ball weg zu fausten. Doch RSK-Stürmer Tobi Gauß roch den Braten, stieg hoch , und köpfte den Ball über den Torspieler ins Tor zur Führung für die Esslinger (30.) Zunächst schien der Tabellenführung etwas irritiert über das Gegentor. Sie fanden aber schnell zu ihrem sicheren Passspiel zurück, und übernahmen wieder die Initiative. Die Chancen hatten dagegen die Jungs von der Katharinenlinde. Nach einem Freistoß hatte Mario Russ die Chance seine Farben höher in Führung zu schießen. Doch er schien am langen Pfosten überrascht und konnte seinen Schuss nicht richtig platzieren. Kurze Zeit später war es Till Augner, der nach einer Ballstafette über Hannes Häfele und Tobi Gauß freigespielt wurde. Doch Augners Schuss verfehlte das Dormerkinger Tor um Haaresbreite. Es war wie in den vergangenen Spielen. Der RSK versäumte es weitere Tore zu machen und damit für mehr Sicherheit in ihrem Spiel zu finden. Doch bis zur Pause rächten sich die vergebenen Torchancen nicht. Lediglich ein Freistoß kurz vor dem Wechsel sorgte noch einmal für Torgefahr. Doch der Ball strich am langen Eck des RSK-Tores vorbei. So ging es unter Applaus der Zuschauer auf der Katharinenlinde in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste die spielbestimmende Mannschaft. Sie verstanden es gut ihre agilen Außenspieler in Szene zu setzen. Doch die ganz großen Chancen erspielten sie sich nicht. Der RSK zeigte heute, dass sie ihr großes Ziel Klassenerhalt mit allen Mitteln erreichen wollen. Viel Laufbereitschaft und Kampfeswillen kamen zum Einsatz und bereiteten dem Tabellenprimus doch erhebliche Probleme ihr gewohnt schnelles und technisch starkes Spiel auf zu ziehen. Die bis dahin beste Chance hatte Dorfmerkingen durch einen direkten Freistoß, der genau im Winkel des RSK-Tores eingeschlagen wäre. Doch Esslingens Basti Krenz hatte was dagegen und holte den Ball überragend aus dem Eck. Kurze Zeit später vereitelte Krenz erneut eine Riesenchance der Gäste. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr machte Dorfmerkingen Druck. Es war schon zu sehen, warum die Härtsfelder teilweise einsam ihre Kreise an der Spitze der Tabelle zogen. Dabei ergaben sich aber folglich auch viele Räume für die Esslinger. Die Konter wurden letztendlich aber nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Wo letzte Woche noch mehrmals das Glück fehlte, kehrte es heute zumindest kurzzeitig zurück auf den Berg. Nach einem Freistoß von Gerrit Seiffer, klatschte der Ball ans Lattenkreuz und sprang vor die Füße von Kevin Börngen, der eiskalt zum 2:0 für den RSK einschob (66.) Doch alle wussten, dass dieses Spiel noch nicht gewonnen war. Zu oft hatte die junge Truppe von der Katharinenlinde nach einem Tor postwendend einen Gegentreffer kassiert. Wie auch heute. Nur zwei Minuten nach dem 2:0, schoss ein Dorfmerkinger Esslingens Serdar Düzgün den Ball aus nächster Nähe an den Arm. Der souverän leitende Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Eine harte aber vertretbare Entscheidung des Unparteiischen. Dormerkingens Stratege verwandelte zum Anschlusstreffer für die Gäste (68.) Es war zu spüren, dass sich der RSK dadurch nicht um ihr engagiertes Spiel und einen möglichen Sieg bringen lassen wollte. Es wurde weiter in allen Mannschaftsteilen aufopferungsvoll gekämpft und durch engen Zusammenhalt überzeugt. In der Schlussphase des Spiels wurde es immer hektischer. Das Spiel war durch viel Fouls und Diskussionen ständig unterbrochen und machte einen Spielfluss unmöglich. Doch dem RSK spielte dies dank der Führung in die Karten. Geschickt konnten die Hausherren die Bälle halten. Jedoch wirkten die Dorfmerkinger jederzeit gefährlich, ohne sich jedoch richtig gute Chancen zu erspielen. Wie schon erwähnt, sorgten vor allem ihre Standardsituationen für brenzliche Situationen im RSK-Strafraum. Kurz vor Schluss hatten die Esslinger die Chance zur endgültigen Entscheidung. Doch ein Querpass von Ranko Malbasic wurde in letzter Sekunde zur Ecke geklärt. Die letzte Möglichkeit hatten die Dorfmerkinger. Nach einer Flanke köpfte ein Stürmer der Gäste nur ganz knapp übers Esslinger Gehäuse. Nach einer dreiminütigen Nachspielzeit war der hart umkämpfte Sieg für den TSV RSK perfekt. Erleichert lagen sich die Mannschaft, Funktionäre und Fans in den Armen.

Der RSK hat es heute allen Kritikern, Neidern aber vor allem auch sich selber bewiesen, dass man in der Liga nicht nur mithalten, sondern auch die Top Mannschaften besiegen kann. Die spielstarken Dorfmerkinger verlangten den Esslingern erwartungsgemäß alles ab, und unterstrichen ihre Ambitionen nächstes Jahr in der Verbandsliga zu spielen.

Das war ein Schritt Richtung Klassenerhalt. Nicht mehr und nicht weniger! Man hat heute ganz deutlich gesehen, dass der ganze Verein gewillt ist, nächstes Jahr wieder solche geilen Spiele gegen attraktive Gegner bestreiten zu dürfen. Dass dieses Vorhaben nicht einfach wird, war schon vor der Saison klar. Die Liga ist ausgeglichen und keine Ergebnis vorhersehbar. Nicht zuletzt an den Sportfreunden aus Dorfmerkingen, die alle schon in der Verbandsliga wähnten und durch die Niederlage in Esslingen jetzt die Tabellenführung verloren haben ist zu sehen, dass in der Liga alles passieren kann.

Kommende Woche spielt er RSK gegen die seit heute abgestiegenen Hoffelder. Es wäre nun fatal sich auf den Sieg gegen Dorfmerkingen etwas einzubilden und zu denken, dass es auch nur mit halber Kraft geht. Dann ist man schneller abgestiegen als man gucken kann!

Genau die Einstellung von heute, zwei intensive Trainingswochen und der Glauben an die Stärke der Mannschaft sind notwendig, um die Klasse zu halten. Zusammen kann es gelingen!

Das komplette RSK-Team freut sich zudem sehr über die Rückkehr des Langzeitverletzten Oliver Bechstein. Willkommen zurück Oli!

Vielen Dank für die tolle Unterstützung an alle Zuschauer, die ihren Sonntagnachmittag auf der Katharinenlinde verbracht haben.

Kommendes Wochenende hat der RSK Spielfrei. Das nächste Spiel ist am Mittwoch, den 01.06. auf dem heimischen Berg gegen den SV Hoffeld.

Tore: 1:0 T. Gauß (30.), 2:0 Börngen (66.), 2:1 (68. HE)

Aufstellung: Krenz- Seiffer, Düzgün, Börngen, Muric- Malbasic, Häfele (87. Weise), Augner (80. Cacciatore), Russ- Wittich (90. Beutter), T. Gauß

Noch im Kader: Müller, Bechstein



Nervenflattern beim RSK

TSV RSK Esslingen- SV Hoffeld 1:3 (1:1)

Esslingen (HH)- Der RSK hat den vorzeitigen Klassenerhalt nicht geschafft. Bei der Heimniederlage gegen den bereits abgestiegenen Club aus Hoffeld, hatten die Esslinger vor allem mit den eigenen Nerven zu kämpfen, und versäumten einen Spieltag vor Ende der Saison den Sack zu zumachen.

Nach der Nachricht vom Punktabzug für den Ligakonkurrenten Ulm II, hatte der RSK die Chance, mit einem Sieg gegen Hoffeld alles klar zu machen und nächstes wieder in der Landesliga zu spielen. Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, die nach dem tollen Sieg gegen den ehemaligen Tabellenführer aus Dorfmerkingen neues Selbstvertrauen im Abstiegskampf tanken konnten. Doch nach guten Angriffen und zwei vergebenen Chancen waren es die Hoffelder, die in Führung gehen konnten. Ein Freistoß der Gäste wurde von einem Esslinger Abwehrspieler unglücklich ins eigene Netz befördert (12.) Nun war dem RSK die Verunsicherung deutlich anzumerken. Zwar hatten sie deutlich mehr Ballbesitz, konnten jedoch nicht die nötige Torgefahr entwickeln um den Ausgleich zu erzielen. Immer wieder scheiterten die Esslinger an der vielbeinigen Abwehr der Gäste, die nur durch Konter ab und zu Gefahr ausstrahlten. Es war allen klar, dass es ein schweres Spiel werden würde, da Hoffeld bereits abgestiegen war und befreit aufspielen konnte. Doch den sicheren Klassenerhalt vor Augen, schien den RSK zu lähmen. Ungenaue Schüsse und schlampige Abwehrspieler waren die Folge. Hoffeld stand mit acht Mann hinten drin und verteidigte geschickt. Kurz vor der Pause fiel dann doch der Ausgleich für Esslingen. Nach einem Eckball köpfte Kevin Börngen den Ball an den Pfosten und der eingewechselte Cacciatore verwertete den Abpraller ins kurze Eck (45.+3)

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Spiel. Esslingen hatte mehr Ballbesitz, Hoffeld wartete auf Konter. Der RSK versuchte immer wieder über die Außen für Torgefahr zu sorgen. Doch die Flanken fanden in der Mitte keine Abnehmer. Zwei Schussversuche von Mario Russ und Till Augner fanden ebenfalls den Weg ins Gäste Tor nicht. Die größte Chance zur Führung hatte Chrisi Gauß, der den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor köpfte. Wenn der Führungstreffer für den RSK gefallen wäre, hätte es vermutlich für mehr Sicherheit im Spiel der Esslinger geführt, und ein Sieg und der damit verbundenen Klassenerhalt wäre perfekt gewesen. Hätte, wenn und aber. Es sollte letztendlich an diesem Tag nicht sein. Es zählte nur ein Sieg und somit warfen die Esslinger alles nach vorne, und kassierten in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore, da man in der Rückwärtsbewegung total unsortiert war(90.+1; 90.+2)

Durch das Unentschieden der Ulmer, war der direkte Abstieg für den RSK trotz der bitteren Niederlage abgewendet. Im kommenden letzten Spiel in Ebersbach, hat der RSK die zweite Chance den Klassenerhalt zu schaffen. Mit einem Sieg wäre man durch, bei einer Niederlage muss auf einen Ausrutscher des direkten Konkurrenten Weilheim gehofft werden.

Zusammenstehen und auf eine Neues!

Das Spiel in Ebersbach findet am Samstag, den 04.06 um 17.00 Uhr statt.

Tore: 0:1 (12.), 1:1 Cacciatore (45.+3), 1:2 (90.+1), 1:3 (90.+2)

Aufstellung: Krenz- Seiffer, Düzgün, Börngen, Muric (41. Cacciatore)- Malbasic, C. Gauß, Häfele, Russ, Augner- Wittich

Noch im Kader: Müller, Hirsch, Weise, Gajic, Beutter, Bechstein



Müde wirkender RSK muss in die Relegation

SV Ebersbach- TSV RSK Esslingen          3:1 (1:0)

Ebersbach (HH)- Nun ist es amtlich. Der RSK muss den Umweg über die Relegation nehmen, um den Landesligaabstieg noch abzuwenden. Trotz zahlreicher hochkarätiger Torchancen für die Gäste, war der Favorit aus Ebersbach die klar bessere Mannschaft und gewann am Ende hochverdient.

Nach der Pleite gegen Hoffeld unter der Woche, hatte der RSK heute die zweite Chance den Klassenerhalt perfekt zu machen. Doch die Gastgeber aus Ebersbach fanden besser ins Spiel, und zeigten warum sie die beste Rückrundenmannschaft der Liga sind. Schnelles Kurzpasspiel und viel Laufbereitschaft machten es dem RSK schwer ins Spiel zu kommen. Folgerichtig fiel der Führungstreffer für Ebersbach. Ein Kullerball eines Mittelfeldspielers fand den Weg ins Netz des RSK-Tores (?.) Die Esslinger ließen sich davon aber nur kurz beeindrucken. Nach einem schönen Ball in die Spitze, hatte Andy Wittich die große Möglichkeit zum Ausgleich. Er umkurvte den Torspieler, doch sein Schuss landete am Pfosten. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit, hatten die Esslinger weitere Möglichkeiten, um das Spiel zu drehen. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Auch die Ebersbacher waren stets gefährlich und hätten das eine oder andere Tor mehr machen können. So ging es mit einer knappen Führung für Ebersbach in die Kabine.

Für den zweiten Durchgang hatte sich der RSK dann nochmal viel vorgenommen. Mit Elan kamen sie aus der Halbzeit und hatten zu Beginn zweit gute Schussmöglichkeiten, die aber nichts Zählbares einbrachten. Stattdessen waren es die starken Ebersbacher, die mit ihrer ersten Chance das zweite Tor machten. Nach einem Steilpass tauchte ein Ebersbacher Angreifer frei vor dem Esslinger Tor auf, und lupfte den Ball eiskalt über Torspieler Müller ins Netz (?.) Das war natürlich ein Nackenschlag für die Gäste, die nun sichtlich erschöpft wirkten. Nicht nur die heißen Temperaturen auf dem ungewohnten Kunstrasen machten ihnen zu schaffen. Vielmehr schienen die Köpfe der Spieler nicht frei zu sein und die lange nervenaufreibende Saison hatte sichtlich ihre Spuren hinterlassen. Doch die Ebersbacher Abwehr war auch an diesem Tag mehr als löchrig und der RSK kam dadurch zu hundertprozentigen Torchancen. Doch es wurde gleich dreimal aus kurzer Distanz versäumt, die Anschlusstreffer zu erzielen. Die Ebersbacher bestraften die Fahrlässigkeit der Esslinger knallhart und kamen zum dritten Treffer (?.) Doch das Spiel war immer noch nicht entschieden. Nachdem Wittich frei gespielt wurde, entschied der Schiri-Assistent aus unverständlichen Gründen auf Abseits, und verhinderte eine weitere Torchance für die Gäste. Nach einem Foul bekam der RSK dann einen Elfmeter zugesprochen, den Oli Bechstein sicher verwandelte (?.) Anschließend fanden die Esslinger wieder den Weg durch die Abwehrkette der Ebersbacher. Doch der Abschluss war wie so oft nicht gut genug um den Torspieler zu überwinden. Auf der anderen Seite hatten die Esslinger einige Male großes Glück, dass die Ebersbacher keine weiteren Tore erzielten. Am Schluss blieb es beim verdienten Sieg für Ebersbach, die den Esslingern läuferisch und vor allem spielerisch deutlich überlegen waren.

Mit etwas Glück und besserer Chancenverwertung, wäre für den RSK heute mehr drin gewesen. Doch man muss auch ehrlich zu geben, dass die Gastgeber die Partie insgesamt beherrschten und durchaus noch weitere Tore hätten machen können.

Durch die Niederlage muss der RSK nun in der Relegation antreten. Egal welcher Gegner kommt, es wird nicht leicht für die junge Esslinger Truppe werden. Doch der RSK hat eine turbulente Landesligasaison hinter sich und viele Erfahrungen gesammelt. Die tollen Siege und hart umkämpften Punktgewinne, vor allem gegen Spitzenmannschaften der Liga, sollten dem RSK genug Selbstvertrauen für das Relegationsspiel geben.

Ein Team, ein Ziel: Landesliga 2011/2012!

Das Relegationsspiel findet am 19.Juni um 16.00 Uhr in Nellingen statt. Der Gegner steht noch nicht fest.

Über zahlreiche Unterstützung aus Esslingen würde sich das Team sehr freuen.

Tore: 1:0 (?.), 2:0 (?.), 3:0 (?.), 3:1 Bechstein (?. FE.)

Aufstellung: Müller- Düzgün, Börngen, C. Gauß, Seiffer- Russ, Weise (?. Gajic), Häfele, Augner (?. Bechstein)- Malbasic (?. Hirsch), Wittich

Noch im Kader: Mädel, Beutter


Elfmeterschießen besiegelt RSK-Abstieg

TSV RSK Esslingen- TSV Köngen             5:6 (1:1) n.E.

Nellingen (HH)- Nach einem spannenden und turbulenten Relegationsspiel vor der Rekordkulisse von 2100 Zuschauern, zog der RSK am Ende im Elfmeterschießen den Kürzeren, und muss nach zwei Jahren in der Landesliga wieder den Gang in die Bezirksliga antreten.

Manchmal kann der Fußball grausam sein. Diese Erfahrung musste der RSK an diesem heutigen Tag machen. Nach einer engagierten und kämpferisch tadellosen Leistung, versäumten es die Esslinger den Sack innerhalb der 120 Minuten zu zumachen und mussten gegen die in Unterzahl spielenden Köngener ins ungeliebte Elfmeterschießen. Doch der Reihe nach. Der RSK begann schwungvoll und unterstrich zunächst seine Favoritenrolle. Der TSV Köngen versuchte kompakt zu stehen und auf Fehler der Esslinger zu warten. Der RSK machte das Spiel, Köngen machte mit ihrem ersten Schuss das Tor. Nach einer Ecke war die Esslinger Mannschaft unsortiert, und der Köngener Stürmer schoss den Ball ins kurze Eck zur Führung für den Bezirksligisten (10.) Ein denkbar ungünstiger Beginn für den RSK, da man sich doch vorgenommen hatte, selber in Führung zu gehen. Doch man ließ sich durch den Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen. Köngen zog sich nach der Führung wieder tief in die eigene Hälfte zurück und ließ den RSK das Spiel machen. Dabei hatten die Esslinger große Räume im Mittelfeld. Köngen wusste nicht was sie dem Passspiel des RSK entgegensetzen sollten bzw. wie sie sich taktisch verhalten sollten. Der RSK spielte gefällig bis zum 16er der Köngener, danach fehlte allerdings der letzte Pass oder ein gefährlicher Abschluss. Köngen wurde dann durch einen Weitschuss gefährlich, den Basti Krenz aber über die Latte lenken konnte. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich hatte der Esslinger Malbasic, der freistehend einen Lupfer nur ganz knapp über das Köngener Tor setzte. Köngen hatte in dieser Phase nichts dagegen zu setzen. Oli Bechstein schoss kurz vor der Halbzeit einen Freistoß knapp vorbei. Kurze Zeit davor wurden gleich zwei Schüsse der Esslinger von der Köngener Abwehr gerade noch geblockt. Doch dann kam der RSK doch noch zum hochverdienten Ausgleich. Nach einem Foul an Till Augner, verwandelte Oli Bechstein den Elfmeter sicher zum Pausenstand (45.)

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Köngen stand hinten drin, der RSK rannte an, ohne sich anfangs jedoch hochkarätige Möglichkeiten zu erspielen. Die Flanken und Pässe in die Spitze waren meist zu ungenau. Ein Schuss von Hannes Häfele strich genauso am Tor vorbei wie ein Versuch von Ranko Malbasic. Köngen war dagegen nur durch Standards gefährlich. Immer wieder hatten sie Kopfballchancen, die Basti Krenz aber allesamt abwehren konnte. Eine viertel Stunde vor Schluss sah der Köngener Kapitän die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels. In Überzahl agierend, hatten die Esslinger nun noch mehr Räume, die sie aber zu selten für gefährliche Vorstöße nutzen konnten. So gab es keine Entscheidung nach 90 Minuten und es ging in die Verlängerung.

Und wieder ging es nur in Richtung Köngener Tor. Die zahlreichen Zuschauer sahen, dass sich der RSK voll reinhängte, die bessere Mannschaft war und unbedingt in der Landesliga bleiben wollte. Doch es fehlte das Tor. So kam Till Augner frei zum Schuss, doch der Ball ging am langen Eck vorbei. Eine Ecke konnte gerade noch von einem Köngener vor dem einschussbereiten Serdar Düzgün geklärt werden. Noch einmal wurden die Seiten gewechselt.

Es war deutlich zu sehen, dass der RSK die Entscheidung suchte. Köngen versuchte zu verteidigen und sich auf Standards zu konzentrieren oder sich ins Elfmeterschießen zu retten. Trotzdem hatten die Köngener nach Ballverlusten der anrennenden Esslinger ihre Möglichkeiten. Doch auch sie waren vor dem Tor nicht zielstrebig genug um in Führung zu gehen. Einen Kopfball der Köngener konnte Malbasich gerade noch auf der Linie klären. Auf der anderen Seite hatte der RSK noch zwei riesen Chancen um den Sack zu zumachen. Die RSK-Fans hatten den Torschrei schon auf den Lippen, als Andy Wittich nach einem schönen Zuspiel aus kurzer Distanz am glücklichen Köngener Schlussmann scheiterte. Etwas später kam Chrisi Gauß frei zum Schuss, doch der Ball ging erneut knapp am Tor vorbei.

Es sollte nicht sein, und so ging es ins Elfmeterschießen. Köngen verwandelte einen Schuss mehr als der RSK und gewann das Spiel.

Nach der Partie lagen die Esslinger am Boden, die Köngener feierten und gratulierten den Esslingern geschlossen zu ihrer starken Leistung. Es war ein denkwürdiges Spiel, in der beide Mannschaften mehrere Chancen hatten das Spiel früher für sich zu entschieden. Dass der Sieger am Ende im Elfmeterschießen ermittelt wurde ist bitter und für eine solche Partie unwürdig. Doch das ist nun mal das Regelwerk und gehört leider zu einem Entscheidungsspiel dazu.

Der RSK war über weiter Strecken die dominierende Mannschaft und versuchte spielerisch zu überzeugen. Der TSV Köngen dagegen zog sein teilweise destruktives Spiel konsequent durch, konzentrierte sich auf seine gefährlichen Standards und hatte am Ende das Glück vom Punkt! Doch da die Köngener ihrem Spiel treu geblieben sind und zuvor schon zwei Relegationsspiele gewonnen haben, ist der Aufstieg durchaus verdient. Glückwunsch an den TSV Köngen und viel Glück in der Landesliga!

Des Einen Freud, des Anderen Leid. Natürlich waren die RSK-ler nach dem Ende des Spiels geschockt und konnten es kaum fassen, dass es nun in Richtung Bezirksliga geht. Es war eine Saison mit vielen Tiefen aber auch mit vielen Höhen. Dass man nun am Ende abgestiegen ist, wird erst später realisiert werden können, da es zwischenzeitlich alles andere als nach Abstieg aussah, war man an Ostern doch noch acht Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Doch nach einer Schwächephase mit vielen Verletzten rutschte man wieder hinten rein. Im Vorletzten Spiel wäre dann die Rettung möglich gewesen, doch dem RSK fehlte vielleicht die entscheidende Erfahrung um den Klassenerhalt vorzeitig klar zu machen. Es hilft alles nichts. Die Entscheidung musste in der Relegation fallen. In so einem Spiel kann immer alles passieren, die Saison hatte genug Spiele, nicht unbedingt heute ist der RSK abgestiegen.

Deshalb war es trotz der Niederlage eine tolle Erfahrung für die junge Truppe vor so einer unglaublichen Kulisse spielen zu dürfen. Mit etwas Abstand kann man auf dieses Erlebnis dann auch bestimmt stolz sein, auch wenn es letztendlich nicht gelang, den Abstieg zu verhindern. Es wird sicherlich noch eine Weile dauern bis man diesen Nackenschlag verdaut hat. Doch es wird wieder aufwärts gehen und die gemachten Erfahrungen werden der RSK-Truppe bestimmt auch helfen, das positive aus den Landesligaspielen zu ziehen, sich wieder auf zurichten und sich weiter zu entwickeln.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Zuschauer die den RSK heute und auch über die komplette Saison hinweg so zahlreich unterstützt haben, und wir hoffen, dass ihr uns auch in Zukunft die Treue halten werdet. Der RSK wird alles dafür tun, euch euer Vertrauen mit tollen und erfolgreichen Spielen zurück zu zahlen.

Tore: 0:1 (10.), 1:1 Bechstein (45. F.E.)

Aufstellung: Krenz- Russ, Düzgün, Börngen, Muric (70. Seiffer)- Malbasic, C. Gauß, Häfele, Augner, Bechstein (119. Unsöld)- Wittich (90. T. Gauß)

Noch im Kader: Müller, Weise, Beutter, Hirsch, Gajic